Die Ulmer Bürgerin Anna, Ehefrau des Konrad Hauenschild ("Howenschilt"), bekennt, dass ihr Abt Eberhard [von Brandis] und der Konvent des Benediktinerklosters Reichenau ("in der Richenowe") [Lkr. Konstanz] einen jährlichen Zins von 7 Pfund Heller als Leibgeding verkauft haben. Der Zins gefällt von dem Steinhaus und hinteren Stadel in dem Hof des Klosters in Ulm [abgegangen, Bereich Grüner Hof 3/5, Neue Straße 102] anstoßend an Mossers Haus. Nach ihrem Tod fällt dieser Zins wieder an das Kloster zurück, ohne dass ihre Erben daran irgendwelche Ansprüche geltend machen können.