citationis. Geldforderung. Die Kl. behauptet, der verstorbene Ehemann der Bekl. habe ihren verstorbenen Ehemann 1560 für sich selbst und seinen Bruder als Advokaten bestallt und sich verpflichtet, ihm jährlich 100 Taler "warth- und dienstgellt" zu zahlen. Für die Jahre 1563 bis 1571 sei jedoch keine Zahlung erfolgt.
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10690 Reichskammergericht, Nr. 57 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
10690 Reichskammergericht
10690 Reichskammergericht >> Archivalien
1574
Enthält: Kläger/Antragsteller: Agathe Koller, Witwe des Reichskammergerichtsadvokaten Dr. Leopold Dick
Beklagter/Antragsgegner: Anna, Witwe Heinrichs VI. des Jüngeren von Plauen, Burggraf zu Meißen, geb. Herzogin von Pommern-Stettin
Prokuratoren Kl.: Dr. Johann Buntz 1574
Prokuratoren Bekl.: Dr. Johannes Höchel 1574
Inhalt/Beweismittel: Q 4 Heinrich VI. der Jüngere von Plauen, Burggraf zu Meißen bestallt Dr. Leopold Dick für sich und seinen Bruder Heinrich den Älteren zum "cammergerichts advocat und procurator" 1560 (i. A.)
Q 5 Heinrich V. der Ältere und Heinrich VI. der Jüngere von Plauen, Burggrafen zu Meißen, an Dr. Leopold Dick: Schuldverschreibung über 200 Taler sowie 1.000 Gulden (1562) 1574 (i. A.)
Ist-Bestand der Akte: Q 1-5 und 2 weitere Schriftstücke
Beklagter/Antragsgegner: Anna, Witwe Heinrichs VI. des Jüngeren von Plauen, Burggraf zu Meißen, geb. Herzogin von Pommern-Stettin
Prokuratoren Kl.: Dr. Johann Buntz 1574
Prokuratoren Bekl.: Dr. Johannes Höchel 1574
Inhalt/Beweismittel: Q 4 Heinrich VI. der Jüngere von Plauen, Burggraf zu Meißen bestallt Dr. Leopold Dick für sich und seinen Bruder Heinrich den Älteren zum "cammergerichts advocat und procurator" 1560 (i. A.)
Q 5 Heinrich V. der Ältere und Heinrich VI. der Jüngere von Plauen, Burggrafen zu Meißen, an Dr. Leopold Dick: Schuldverschreibung über 200 Taler sowie 1.000 Gulden (1562) 1574 (i. A.)
Ist-Bestand der Akte: Q 1-5 und 2 weitere Schriftstücke
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:34 MEZ