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N 15 Johann Paul Friedrich Richter (Jean Paul) (21.7.1763 - 14.11.1825)
Johann Paul Friedrich Richter (Jean Paul) (21.7.1763 - 14.11.1825) >> Johann Paul Friedrich Richter (Jean Paul) (21.7.1763 - 14.11.1825)
18.4.1814
N 15/2(ii): Baireuth, d[en] 28. Apr[il] 1814
Sie haben mir bisher gütig immer die "Jahrbücher"(iii) gesandt. Bei der letzten Sendung war eine Note des Preises. Die bisherigen Sendungen hielt ich für ein Andenken meiner vorigen Rezensionen. Da ich sie nun nicht bestellt habe - indem diese Ausgabe mir zu groß ist, welche mir noch dazu die schon hier zirkulierenden "Jahrbücher" ersparen - so bittï ich Sie, über die mir geschickten zu verfügen. Meine Rezensier-Ferien hatten bisher ihren Grund nur in meinem Mangel an Zeit und an Büchern, deren Beurtheilung für meinen Kreis und Geschmack gewesen wäre. Mit Freuden werdï ich die Gelegenheit eines neuen Antheils an Ihren trefflichen Jahrbüchern benutzen, welche unter so vielen fremden sinkenden immer nur steigen.
Ihr ergeb[ener]; Jean Paul Fr[iedrich] Richter
Abs[ender]: Richter, J[ean] P[aul] Fr[iedrich] in Bayreuth d[en] 28. April 1814
D[em] Herrn Buchhändler Zimmer(iv); Fr. Frankfurt(v); Heidelberg
Postauflieferungsvermerk (Stempel): R3 Baireuth 29. Apr[il] 1814
(ii): Abgedruckt in: Jean Pauls Sämtliche Werke. Historisch-kritische Ausgabe, 3. Abteilung, 6. Band, hgg. von Eduard Berend, Berlin 1952, S. 378 (Nr. 867). (iii): Heidelberger Jahrbücher. (iv): Johann Georg Zimmer 1777-1853). (v): Mit anderer Tinte gestrichen.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.