Friedberg, Burg: Ludwig Wais (Weyse) v. Fauerbach (Fuer-), Burggraf zu Friedberg, bekundet, daß Demut, die Witwe des Helfrich v. Trohe (Dra-), ihre Söhne Helfrich, Heinrich und Johann v. Trohe und Henne v. Düdelsheim (Dudelßheym), ihr Schwiegersohn, ihr Haus und Hof in der Burg Friedberg, worin jetzt Heinz Mönch, der Rentmeister der Burg, wohnt und die der gen. Helfrich v. Trohe von dem Aussteller gekauft hatte, in Gegenwart der genannten Burgmannen an Pankratius v. Reinstein, Komtur des Deutschordenshauses Sachsenhausen bei Frankfurt, verkauft hat und diesen mit Munt und Halm in den Besitz eingesetzt haben.
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Friedberg, Burg: Ludwig Wais (Weyse) v. Fauerbach (Fuer-), Burggraf zu Friedberg, bekundet, daß Demut, die Witwe des Helfrich v. Trohe (Dra-), ihre Söhne Helfrich, Heinrich und Johann v. Trohe und Henne v. Düdelsheim (Dudelßheym), ihr Schwiegersohn, ihr Haus und Hof in der Burg Friedberg, worin jetzt Heinz Mönch, der Rentmeister der Burg, wohnt und die der gen. Helfrich v. Trohe von dem Aussteller gekauft hatte, in Gegenwart der genannten Burgmannen an Pankratius v. Reinstein, Komtur des Deutschordenshauses Sachsenhausen bei Frankfurt, verkauft hat und diesen mit Munt und Halm in den Besitz eingesetzt haben.
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B 5 Urkunden der Burg Friedberg
Urkunden der Burg Friedberg >> Urkunden
1476 Juli 24
Ausf., Perg., Sg. anh.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1476, Mittwoch nach St. Jakobstag
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der Burggraf Lodwig von Fuerbach bestätigt die Auflassung des von Demuth von Drahe - 1476 Juli 23 verkauften Hauses vor dem Burggericht. Es werden dieselben Mitverkäufer genannt und außerdem die Burgmannen: Eberhart Lewe von Steinfurt, Emerich von Hoewissel, Caspar von Carben, Menguß von Dudelßheim, Gotfriedt von Cleen, Henne von Stogkheym, der Junge und Ludwig Weyse von Fuerbach, der Junge
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: Item der briefe sagt von dem insatze, als Helfferich von Drahe hawsfraw den orden vor dem burggrefen in das hawß gewert hat, datum Anno domini M cccc lxxvi uff mitwoch Sant [nach]Jacobs tag
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Eberhard Löw (Lewe) v. Steinfurth, Emerich v. Hoch-Weisel (Hoewißel), beide Baumeister, Kaspar v. Karben, 'Menguß' v. Düdelsheim, Gottfried v. Kleen, Henne v. Stockheim der Junge, Ludwig Wais v. Fauerbach der Junge
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Aussteller (Siegel der Burg Friedberg)
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der Burggraf Lodwig von Fuerbach bestätigt die Auflassung des von Demuth von Drahe - 1476 Juli 23 verkauften Hauses vor dem Burggericht. Es werden dieselben Mitverkäufer genannt und außerdem die Burgmannen: Eberhart Lewe von Steinfurt, Emerich von Hoewissel, Caspar von Carben, Menguß von Dudelßheim, Gotfriedt von Cleen, Henne von Stogkheym, der Junge und Ludwig Weyse von Fuerbach, der Junge
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: Item der briefe sagt von dem insatze, als Helfferich von Drahe hawsfraw den orden vor dem burggrefen in das hawß gewert hat, datum Anno domini M cccc lxxvi uff mitwoch Sant [nach]Jacobs tag
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Eberhard Löw (Lewe) v. Steinfurth, Emerich v. Hoch-Weisel (Hoewißel), beide Baumeister, Kaspar v. Karben, 'Menguß' v. Düdelsheim, Gottfried v. Kleen, Henne v. Stockheim der Junge, Ludwig Wais v. Fauerbach der Junge
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Aussteller (Siegel der Burg Friedberg)
Provenienz: Deutschhaus Frankfurt - Sachsenhausen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ