Placidus, Abt von St. Emmeram, erklärt vor dem kaiserlichen Notar Martin Stihenpock, dass er die Hofmark Luckenpaint wegen grober Vernachlässigung der Vasallenpflicht des bisherigen Inhabers Christoph von Lengenfeld zu Gebelfeld nicht mehr an dessen Erben als Lehen ausgeben möchte und beauftragt daher den Notar ("Requisitio domini notarii") mit der Teilnahme an der Besitzeinweisung.
Vollständigen Titel anzeigen
Placidus, Abt von St. Emmeram, erklärt vor dem kaiserlichen Notar Martin Stihenpock, dass er die Hofmark Luckenpaint wegen grober Vernachlässigung der Vasallenpflicht des bisherigen Inhabers Christoph von Lengenfeld zu Gebelfeld nicht mehr an dessen Erben als Lehen ausgeben möchte und beauftragt daher den Notar ("Requisitio domini notarii") mit der Teilnahme an der Besitzeinweisung.
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden, BayHStA, Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden 4112/a
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden >> V. 1601-1800
1649 März 18
Hinweis: als Insert enthalten in Urkunde vom 18. März 1649 (siehe Nr. 4113)
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Urkunden
ger
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Regensburg
Originaldatierung: den 18. Martii
Unternummer: a
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1649
Monat: 3
Tag: 18
Ausstellungsort: Regensburg
Originaldatierung: den 18. Martii
Unternummer: a
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1649
Monat: 3
Tag: 18
Lerchenfeld zu Gebelkofen: Christoph
Judmann: Placidus, Abt von St. Emmeram
Stihenpok: Martin, kaiserlicher Notar
Luckenpaint (Gde. Thalmassing, Lkr. Regensburg), Hofmark
Regensburg (krfr.St.), St. Emmeram (Reichsstift): Äbte \ Placidus Judmann
Regensburg (krfr.St.), St. Emmeram (Reichsstift)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:41 MESZ