Ytel [von] Wernau (Werdnow), Wolf von Neuhausen (Nünhusen), Hans von Wernau, Reinhard von Melchingen, Heinrich Spät, Albrecht Truchseß [von Bichishausen] und Wolf Schilling sind zu Recht gesessen, wobei Graf Jos Niklaus von Zollern durch seinen Fürsprech Hans Ycher aus Rottenburg und anstelle des Grafen Ulrich [V.] von Württemberg dessen Hofmeister, der feste Anton von Emershofen durch seinen Fürsprech, den Stuttgarter Vogt Werner Lutz ihre Argumente in mehrmaliger Rede und Widerrede vorgebracht und durch verlesene Urkunden gestützt hatten: Graf Ulrich habe das Dorf Stein inne, für das den Grafen von Zollern die Lösung zustehe, da Ritter Volckart von Ow und Volckart von Ow gen. Wutfuß sich wegen der Lösung verschrieben hätten und Graf Ulrich deren Nachfolger sei; Jos Niklaus und seine Vormünder hätten mehrmals bei Lehensempfang und beim Verkauf der Lehenschaft durch die von Ow Verwahrung eingelegt. Heinrich und Kaspar von Ow hätten Stein als zollerische Pfandschaft besessen und es weder zu Lehen auftragen noch verkaufen dürfen. Dagegen wurde vorgebracht, Stein sein rechtes Eigen des Grafen Ulrich, das die von Ow von seinem Großvater, seinem Vater und seinem Bruder zu Lehen getragen hätten, auch hätten die Grafen von Württemberg Stein ungeirrt länger als Landeigens- oder Lehensrecht sei, innegehabt und zudem habe Ulrich die Lehenschaft von den von Ow gekauft.