Eberhard, Bischof zu Bamberg, bestätigt eine Stiftung des Ramuold von Lempertshausen ("Lemphridenhusen") an das Kloster Michelsberg zu Bamberg wegen der Pflege durch Brüder des Klosters während seiner Krankheit über fünf Mansen zu Schwärzdorf ("Suerzegeresdorf") und ein Rodungsgebiet genannt "Uberhou" im Nordwald ("Nortwaldus") nach seinem Tod. Aufgrund des Fehlens einer Ehefrau seines Standes ("sue sortis") übereignet Ramuold seine drei Söhne von einer Magd, die Magd selbst und vier andere Personen seiner Familie an das Kloster mit Zahlungen von fünf Pfennigen der Männer und drei der Frauen. Nach seiner Genesung erneuert er die Stiftung durch seine Gesandten ("delegati") Gottfried von Niederfüllbach ("Gotefridus de Vullebach") und Wolfram von Roth am Forst ("Rota") auf den Altar St. Michael. Nach seinem Tod folgt die Erfüllung der Stiftung, das Begräbnis im Kloster und das Gedenken der Mönche. - S = A

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Staatsarchiv Bamberg
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