Tierärztliche Hochschule Hannover (Bestand)
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NLA HA, Hann. 146B
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.12 Preußische Provinz Hannover >> 1.12.9 Kirchen und Schulen, Wissenschaft und Kunst >> 1.12.9.1 Obere Provinzialbehörden
1778-1930
Bestandsgeschichte: I. Behördengeschichte
Die heutige Tierärztliche Hochschule Hannover wurde durch königliches Reskript vom 18. Juli 1778 als Roßarznei-, später Tierarzneischule gegründet. Sie unterstand der Aufsicht und Direktion des Oberhofmarschallamtes. Ihr erster Direktor war Johann Adam Kersting aus Kassel (1778-1784). 1845 ging sie vom Oberhofmarschallamt in das Ressort des Ministeriums des Innern über und wurde damit zu einer staatlichen Anstalt. Ihre unmittelbar vorgesetzte Behörde war seit 1846 die Landdrostei Hannover. Nach der Annektion des Königreichs Hannover 1866 wanderte die Zuständigkeit für die Tierarzneischule Hannover nach Berlin, zunächst an das preußische Ministerium der geistliche, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten, dann aufgrund das Allerhöchsten Erlasses vom 27. April 1872 (vgl. PrGS S. 594) zusammen mit der gesamten Verwaltung des Veterinärwesens an das Ministerium für die landwirtschaftlichen Angelegenheiten. 1887 erhielt die Tierarzneischule die Bezeichnung Tierärztliche Hochschule und rangierte als wissenschaftliche Hochschule - freilich bis 1913 noch ohne Rektoratsverfassung - unmittelbar unter dem Landwirtschaftsministerium.
II. Literatur
Die Tierärztliche Hochschule in Hannover 1778-1953, Hannover 1953
III. Bestandsgeschichte
Der zur Zeit vorhandene Bestand umfasst lediglich Personalakten. Einige Akten rühren von der Landdrostei Hannover her, vermutlich eine Abgabe der Behörde an die Tierärztliche Hochschule nach 1887. Sie gehörten an sich in den Bestand der Landdrostei Hannover (Hann. 80 Hannover), wurden aber in dem Verband belassen, in dem sie ins Staatsarchiv Hannover gelangt sind. Als sachlich einschlägig ist der Bestand der Landdrostei Hannover in jedem Fall heranzuziehen.
Das maschinenschriftliche Findbuch wurde 1965 von Dr. med. vet. Ernst Heinrich Lochmann, Leiter des Archivs der Tierärztlichen Hochschule, angelegt.
Bestandsgeschichte: Es wurde 1970 durch Frau Palow mit geringfügigen Änderungen abgeschrieben.
IV. Hinweis
Im Geheimen Staatsarchiv in Berlin-Dahlem befinden sich im Bestand des Ministeriums für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung (Rep. 76) Akten über die Tierärztliche Hochschule Hannover aus der Zeit 1882 bis 1945 mit folgenden Inhalten: Einrichtung der Hochschule, Bedienstete, Haushalt, Bauangelegenheiten, Physiologisches Institut, Satzungen.
Vgl. zehn Akten aus der Frühzeit der Schule im Bestand Oberhofmarstalldepartement (Dep. 103 XXVI Nr. 1665-1674).
Hannover, 1970
gez. Dr. Chr. Gieschen
Der Bestand ist im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden.
Hannover, im Oktober
Bestandsgeschichte: 2005
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Die heutige Tierärztliche Hochschule Hannover wurde durch königliches Reskript vom 18. Juli 1778 als Roßarznei-, später Tierarzneischule gegründet. Sie unterstand der Aufsicht und Direktion des Oberhofmarschallamtes. Ihr erster Direktor war Johann Adam Kersting aus Kassel (1778-1784). 1845 ging sie vom Oberhofmarschallamt in das Ressort des Ministeriums des Innern über und wurde damit zu einer staatlichen Anstalt. Ihre unmittelbar vorgesetzte Behörde war seit 1846 die Landdrostei Hannover. Nach der Annektion des Königreichs Hannover 1866 wanderte die Zuständigkeit für die Tierarzneischule Hannover nach Berlin, zunächst an das preußische Ministerium der geistliche, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten, dann aufgrund das Allerhöchsten Erlasses vom 27. April 1872 (vgl. PrGS S. 594) zusammen mit der gesamten Verwaltung des Veterinärwesens an das Ministerium für die landwirtschaftlichen Angelegenheiten. 1887 erhielt die Tierarzneischule die Bezeichnung Tierärztliche Hochschule und rangierte als wissenschaftliche Hochschule - freilich bis 1913 noch ohne Rektoratsverfassung - unmittelbar unter dem Landwirtschaftsministerium.
II. Literatur
Die Tierärztliche Hochschule in Hannover 1778-1953, Hannover 1953
III. Bestandsgeschichte
Der zur Zeit vorhandene Bestand umfasst lediglich Personalakten. Einige Akten rühren von der Landdrostei Hannover her, vermutlich eine Abgabe der Behörde an die Tierärztliche Hochschule nach 1887. Sie gehörten an sich in den Bestand der Landdrostei Hannover (Hann. 80 Hannover), wurden aber in dem Verband belassen, in dem sie ins Staatsarchiv Hannover gelangt sind. Als sachlich einschlägig ist der Bestand der Landdrostei Hannover in jedem Fall heranzuziehen.
Das maschinenschriftliche Findbuch wurde 1965 von Dr. med. vet. Ernst Heinrich Lochmann, Leiter des Archivs der Tierärztlichen Hochschule, angelegt.
Bestandsgeschichte: Es wurde 1970 durch Frau Palow mit geringfügigen Änderungen abgeschrieben.
IV. Hinweis
Im Geheimen Staatsarchiv in Berlin-Dahlem befinden sich im Bestand des Ministeriums für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung (Rep. 76) Akten über die Tierärztliche Hochschule Hannover aus der Zeit 1882 bis 1945 mit folgenden Inhalten: Einrichtung der Hochschule, Bedienstete, Haushalt, Bauangelegenheiten, Physiologisches Institut, Satzungen.
Vgl. zehn Akten aus der Frühzeit der Schule im Bestand Oberhofmarstalldepartement (Dep. 103 XXVI Nr. 1665-1674).
Hannover, 1970
gez. Dr. Chr. Gieschen
Der Bestand ist im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden.
Hannover, im Oktober
Bestandsgeschichte: 2005
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ