Mainz, 1575.08.27. (Richter Martin Weidmann). Georg Sohmmer zu Offheim (Offen), Peter Olandt zu Obbach (im Namen seiner Frau Katharina) und Jeronimus Olbach (als Schwesterkind), alle als Erben Johann Sohmmers von Offheim, verkaufen dem B. und Schuhmacher Mang Michael zu Mainz und seiner Frau Eva das Haus zu der Rebener biern, samt den gehauenen und ungehauenen Steinen, so diesmals darinnen gewesen, gegen der Schweinmesten seitlich und hinten an Thonges Hossiander und Jörg Frickel von Gelnhausen, vorn an der gemeinen Gasse, zinst 1 1/2 Pfund h in den Erbacher Hof. Kaufpreis: 111 fl., davon 30 fl. bar; 49 fl., die die verkaufenden Erben schulden, hat der Verkäufer auf sich genommen; der Rest der Kaufsumme (32 fl.) wird auf Michaeli 1576 bezahlt. Z.: Martin Wagner, Paulus Heltman, Schneider, Hans Sailer von Wehen, Jakob Nebe, Bäcker, und Bonifaz Schwick, Seiler.
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Mainz, 1575.08.27. (Richter Martin Weidmann). Georg Sohmmer zu Offheim (Offen), Peter Olandt zu Obbach (im Namen seiner Frau Katharina) und Jeronimus Olbach (als Schwesterkind), alle als Erben Johann Sohmmers von Offheim, verkaufen dem B. und Schuhmacher Mang Michael zu Mainz und seiner Frau Eva das Haus zu der Rebener biern, samt den gehauenen und ungehauenen Steinen, so diesmals darinnen gewesen, gegen der Schweinmesten seitlich und hinten an Thonges Hossiander und Jörg Frickel von Gelnhausen, vorn an der gemeinen Gasse, zinst 1 1/2 Pfund h in den Erbacher Hof. Kaufpreis: 111 fl., davon 30 fl. bar; 49 fl., die die verkaufenden Erben schulden, hat der Verkäufer auf sich genommen; der Rest der Kaufsumme (32 fl.) wird auf Michaeli 1576 bezahlt. Z.: Martin Wagner, Paulus Heltman, Schneider, Hans Sailer von Wehen, Jakob Nebe, Bäcker, und Bonifaz Schwick, Seiler.
U / 1575 August 27 (in 5 / 6)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 5 (Stadtgericht)
27.08.1575
Stadtgericht Mainz
In 5 / 06, fol. 43 r.
Urkunden
Obbach
Offheim
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ