Caspar Griebel, Schmied, Aßlar, Leun, gegen Wilhelm II. Graf zu Solms-Greifenstein, dann Wilhelm Moritz Graf zu Solms-Braunfels, als Exekutoren Damian Hartard Erzbischof zu Mainz und Bischof zu Worms, Carl Ludwig Pfalzgraf bei Rhein, dann Johann Carl Bischof zu Worms, Ludwig Anton Bischof zu Worms, Johann Wilhelm Pfalzgraf bei Rhein als ausschreibende Fürsten des oberrheinischen Kreises
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Caspar Griebel, Schmied, Aßlar, Leun, gegen Wilhelm II. Graf zu Solms-Greifenstein, dann Wilhelm Moritz Graf zu Solms-Braunfels, als Exekutoren Damian Hartard Erzbischof zu Mainz und Bischof zu Worms, Carl Ludwig Pfalzgraf bei Rhein, dann Johann Carl Bischof zu Worms, Ludwig Anton Bischof zu Worms, Johann Wilhelm Pfalzgraf bei Rhein als ausschreibende Fürsten des oberrheinischen Kreises
1, 2969
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 2 Prozessakten des preußischen Kreises Wetzlar
(1578-) 1670-1693
Enthält: Quad. 7: Auszug aus dem solms-braunfelsischen Teilungsvertrag (1602)
Enthält: Quad. 10: Bittschreiben der Hedwig Sophia Landgräfin zu Hessen-Kassel (1668)
Enthält: Quad. 30: Auszug aus der Solmser Erbvereinigung (1578)
Enthält: Quad. 51: Lohnforderung Georg Griebels (1673)
Enthält: Quad. 52-53: Verzeichnisse beschlagnahmter Güter (1673)
Enthält: Quad. 54-60, 64: Quittungen (ab 1648)
Enthält: Quad. 61: Arbeitsvertrag (1656)
Enthält: Quad. 86: Zeugenverhörsprotokoll (1682)
Enthält: Diverse RKG-Urteile (ab 1672)
Enthält: Quad. 10: Bittschreiben der Hedwig Sophia Landgräfin zu Hessen-Kassel (1668)
Enthält: Quad. 30: Auszug aus der Solmser Erbvereinigung (1578)
Enthält: Quad. 51: Lohnforderung Georg Griebels (1673)
Enthält: Quad. 52-53: Verzeichnisse beschlagnahmter Güter (1673)
Enthält: Quad. 54-60, 64: Quittungen (ab 1648)
Enthält: Quad. 61: Arbeitsvertrag (1656)
Enthält: Quad. 86: Zeugenverhörsprotokoll (1682)
Enthält: Diverse RKG-Urteile (ab 1672)
Zivilprozessakte
Weitere Angaben (Prozessakte): Sachverhalt: Anspruch des Kl. auf Wiedereinsetzung in dessen Haus und Schmiede zu Aßlar, welche der Kl. von seinem Vater Georg Griebel, der wegen der Beschuldigung des Diebstahles und der Rebellion vor dem Zugriff des Grafen zu Solms-Greifenstein nach Leun geflohen war, übernommen hatte und von denen er unter der Androhung der Erschießung, wenn der Kl. oder dessen Vater nach Aßlar zurückkehren würden, vertrieben worden war, Anspruch auf Restituierung von bei der Ausweisung beschlagnahmten Früchten, Gerätschaften und des Viehs, Anspruch auf Zahlung von ausstehenden Lohngeldern, Anspruch auf Unterlassung aller Tätlichkeiten gegen den Kl. oder dessen Vater, Anspruch auf Verweisung des bekl. Grafen in Ansehung seiner Rechte auf den ordentlichen Rechtsweg; Anspruch gegen die Exekutoren auf Vollstreckung der Versäumnisurteile der Jahre 1672 und 1674, dann Anspruch auf Vollstreckung des Urteils vom 11.3.1687
Akte unvollständig
Vgl. Nr. 3495-3513
Vgl. Nr. 3495-3513
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:09 MESZ