Beschwerden des Handelsstandes in Königsberg und Danzig über Maßregeln der Steuerverwaltung und das Verfahren der Zoll- und Steuerbehörden
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I. HA Rep. 151, III Nr. 372
I. HA Rep. 151 Finanzministerium
Finanzministerium >> 06 Abteilung für indirekte Steuern und Zölle >> 06.02 Verwaltung der indirekten Steuern und Zölle >> 06.02.01 Organisation und Geschäftsgang >> 06.02.01.04 Steuer- und Zollverwaltung. Provinzen und Gebiete >> 06.02.01.04.04 Provinz Ostpreußen
(1825) 1826-1830
Enthält u. a.:
- Denkschriften, Voten und Immediatberichte, Gutachten und Kabinettsordersentwürfe mit Korrekturen von Motz und Maassen
- Vergleich der für die beiden Provinzialsteuerverwaltungen Königsberg und Danzig etatsmäßig ausgesetzten Ausgaben mit denjenigen, welche die Regierungsabteilungen und die Provinzial-Salzkontore erfordert haben würden, 1827
- Vergleich des Ertrags der indirekten Steuern unter der Verwaltung der Regierungen 1824/25 mit dem der Provinzialsteuer-Direktorate 1826
- Bericht zur Untersuchung gegen den polnischen Juden und Waren-Führer Ruben Isaac, Königsberg, 1827
- Zolldeklarationen, dabei: Hauptdeklaration des Schiffskapitäns Peder Friedrich Bistrup über den Inhalt des Schiffes Louise Emilie, aus Kopenhagen nach Pillau kommend (Formular), 23. September 1825; Deklaration des Kapitäns Daniel Zimmermann über den Inhalt des Schiffes Iris, aus London nach Pillau kommend, 29. November 1826
- Nachweis der 1824-1826 in den Regierungsdepartements Königsberg, Gumbinnen, Danzig und Marienwerder eingekommenen indirekten Steuern.
- Denkschriften, Voten und Immediatberichte, Gutachten und Kabinettsordersentwürfe mit Korrekturen von Motz und Maassen
- Vergleich der für die beiden Provinzialsteuerverwaltungen Königsberg und Danzig etatsmäßig ausgesetzten Ausgaben mit denjenigen, welche die Regierungsabteilungen und die Provinzial-Salzkontore erfordert haben würden, 1827
- Vergleich des Ertrags der indirekten Steuern unter der Verwaltung der Regierungen 1824/25 mit dem der Provinzialsteuer-Direktorate 1826
- Bericht zur Untersuchung gegen den polnischen Juden und Waren-Führer Ruben Isaac, Königsberg, 1827
- Zolldeklarationen, dabei: Hauptdeklaration des Schiffskapitäns Peder Friedrich Bistrup über den Inhalt des Schiffes Louise Emilie, aus Kopenhagen nach Pillau kommend (Formular), 23. September 1825; Deklaration des Kapitäns Daniel Zimmermann über den Inhalt des Schiffes Iris, aus London nach Pillau kommend, 29. November 1826
- Nachweis der 1824-1826 in den Regierungsdepartements Königsberg, Gumbinnen, Danzig und Marienwerder eingekommenen indirekten Steuern.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:39 MESZ
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- Finanzministerium (Bestand)
- 06 Abteilung für indirekte Steuern und Zölle (Gliederung)
- 06.02 Verwaltung der indirekten Steuern und Zölle (Gliederung)
- 06.02.01 Organisation und Geschäftsgang (Gliederung)
- 06.02.01.04 Steuer- und Zollverwaltung. Provinzen und Gebiete (Gliederung)
- 06.02.01.04.04 Provinz Ostpreußen (Gliederung)