Graf Heinrich von Schwarzburg, Domherr zu Würzburg, und Graf Friedrich von Henneberg entscheiden Streitigkeiten zwischen dem Abt des Klosters St. Stephan in Würzburg Otto Truchsess und den Untertanen des Klosters in Wülfershausen (Wulfrichshusen). Diese habe die Abgaben von den Hufen des Klosters auf ihre Kosten nach Würzburg zu liefern, wobei aber das Kloster die anfallenden Zollgebühren übernehmen soll. Ob er den Bauern bei der Lieferung der Abgaben Kost und Herberge gewährt, steht im Ermessen des Abtes. Außerdem werden die von den Beständnern auf dem Klosterhof in Wülfershausen zu leistenden Frondienste festgelegt. Zeugen: Der Würzburger Domherr und Propst von Stift Haug Hermann von Orlamünde, Dietrich Voit von Salzburg, Simon von Waltershausen, Apel von Gauerstadt (Guberstat), Dietrich Truchsess von Irmelshausen (Ermanshusen), Gise von Bastheim, die Münnerstädter Bürger Berthold (Betze) Zentgraf, Konrad Sinner, Heinrich Vogt, Friedrich Wise, Eberhard Nithart und Konrad Rudolf, Engelhard Urban von Würzburg und der Pfarrer zu Milnhofen Ulrich. Datum 1391 feria secunda post diem beate Katherine virginis. Aussteller: Graf Heinrich von Schwarzburg und Graf Friedrich von Henneberg. Empfänger: Kloster St. Stephan
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Graf Heinrich von Schwarzburg, Domherr zu Würzburg, und Graf Friedrich von Henneberg entscheiden Streitigkeiten zwischen dem Abt des Klosters St. Stephan in Würzburg Otto Truchsess und den Untertanen des Klosters in Wülfershausen (Wulfrichshusen). Diese habe die Abgaben von den Hufen des Klosters auf ihre Kosten nach Würzburg zu liefern, wobei aber das Kloster die anfallenden Zollgebühren übernehmen soll. Ob er den Bauern bei der Lieferung der Abgaben Kost und Herberge gewährt, steht im Ermessen des Abtes. Außerdem werden die von den Beständnern auf dem Klosterhof in Wülfershausen zu leistenden Frondienste festgelegt. Zeugen: Der Würzburger Domherr und Propst von Stift Haug Hermann von Orlamünde, Dietrich Voit von Salzburg, Simon von Waltershausen, Apel von Gauerstadt (Guberstat), Dietrich Truchsess von Irmelshausen (Ermanshusen), Gise von Bastheim, die Münnerstädter Bürger Berthold (Betze) Zentgraf, Konrad Sinner, Heinrich Vogt, Friedrich Wise, Eberhard Nithart und Konrad Rudolf, Engelhard Urban von Würzburg und der Pfarrer zu Milnhofen Ulrich. Datum 1391 feria secunda post diem beate Katherine virginis. Aussteller: Graf Heinrich von Schwarzburg und Graf Friedrich von Henneberg. Empfänger: Kloster St. Stephan
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 266
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 75 / 159a; Würzburger Urkunden 6947
Registratursignatur/AZ: 5 (16. Jh.); H (18. Jh.); 710 (18. Jh.); O 2 x 10 (18. Jh.); D 1 § 3 N 1 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1391 November 27
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: siehe Feld: Äußere Beschreibung
Überlieferung: Original
Literatur: Druck: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 516 S. 174f.
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (15. u. 18. Jh.); diser briue sind ii, das original vnd transsumpt (17./18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Graf von Schwarzburg; an Pergamentstreifen anhängend, leicht besch. S 2: Graf von Henneberg; an Pergamentstreifen anhängendes Siegel aus rotem Wachs, leicht besch.
Überlieferung: Original
Literatur: Druck: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 516 S. 174f.
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (15. u. 18. Jh.); diser briue sind ii, das original vnd transsumpt (17./18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Graf von Schwarzburg; an Pergamentstreifen anhängend, leicht besch. S 2: Graf von Henneberg; an Pergamentstreifen anhängendes Siegel aus rotem Wachs, leicht besch.
Auch überliefert als Vidimus des Landrichters des Herzogtums zu Franken Johannes von Giech vom 23. Januar 1437 [vgl. Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 370].
Schwarzburg, Heinrich Graf von, Würzburg, Domherr
Henneberg, Friedrich Graf von
Truchsess, Otto, Würzburg, Kloster St. Stephan, Abt
Orlamünde, Hermann von, Würzburg, Domherr sowie Propst von Stift Haug
Voit von Salzburg, Dietrich
Waltershausen, Simon von
Gauerstadt, Apel von
Truchsess von Irmelshausen, Dietrich
Bastheim, Gise von
Zentgraf, Berthold, Münnerstadt, Bürger
Sinner, Konrad, Münnerstadt, Bürger
Vogt, Heinrich, Münnerstadt, Bürger
Wise, Friedrich, Münnerstadt, Bürger
Nithart, Eberhard, Münnerstadt, Bürger
Rudolf, Konrad, Münnerstadt, Bürger
Urban, Engelhard, Würzburg
Ulrich, Milnhofen, Pfarrer
Würzburg, Domstift, Kanoniker
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Konvent
Würzburg, Stift, Haug, Propst
Würzburg, Einwohner
Wülfershausen (Gde. Wasserlosen/Lkr. Schweinfurt), Beständner
Wülfershausen (Gde. Wasserlosen/Lkr. Schweinfurt), Hufe
Wülfershausen (Gde. Wasserlosen/Lkr. Schweinfurt), Zehnt
Wülfershausen (Gde. Wasserlosen/Lkr. Schweinfurt), Hof
Münnerstadt (Lkr. Bad Kissingen), Bürger
Milnhofen (nicht identifiziert), Pfarrer
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:56 MESZ
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