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Konrad von Wenkheim ("Wenckein") und seine Ehefrau Jutta übergeben dem Komtur und den Brüdern der Deutschordenskommende in Würzburg 3 Morgen Weinberg in der Gemarkung Goßmannsdorf ("Gosboldesdorf") unterhalb des Dorfes bei der Landstraße nach Würzburg. Sie gehörten vormals Heinrich Kursener, dem Sohn des Snob von Obernbreit ("Obern Broute"). Außerdem übergeben sie ihnen noch 3 Morgen Weinberg in der Gemarkung Obernbreit in dem Hegenach, die Setze genannt werden, anstoßend an Weinberge der Gotboldin und eine öffentliche Straße. Diese Weinberge haben ihnen der Landkomtur [der Ballei Franken] Konrad von Gundelfingen sowie Komtur und Brüder der Deutschordenskommende in Würzburg auf ihr beider Lebenszeit verliehen. Sie sollen davon der Kommende Würzburg jedes Jahr 1 Pfund Wachs am 2. Februar ("zv vnser Vrowen tage Lichtmesse") als Zins geben. Nach ihrem Tod fallen die Weinberge an die Kommende Würzburg. Außerdem haben sie von dieser jährlich 20 Malter Roggen ("kornes") und 20 Malter Weizen von dem Gut in Giebelstadt sowie das Haus in Würzburg bei der Kommende, das Hildegunde von Heidingsfeld bewohnt hat, um 110 Pfund Heller auf Lebenszeit erworben. Nach ihrem Tod fallen Einkünfte und Haus wieder an die Kommende zurück. Die Eheleute verpflichten sich außerdem, innerhalb von drei Jahren, gerechnet ab dem kommenden 22. Februar ("von sante Peters tage der do heizzet ad Kathedram"), um 100 Pfund Heller Güter und Einkünfte für die Kommende Würzburg zu erwerben. Diese Güter und Einkünfte dürfen sie auf Lebenszeit für sich nutzen. Danach fallen sie an die Kommende. Kaufen sie über diese Summe hinaus Güter und Einkünfte, können sie darüber frei verfügen. Die Eheleute können aber auch aus freien Stücken weitere Güter und Einkünfte für die Kommende von ihrem Vermögen erwerben. Diese fallen dann nach ihrem Tod an die Kommende. Zeugen: Dieter von Ehrenberg, Komtur zu Würzburg, Konrad von Sickershausen, Komtur zu Virnsberg, die Priesterbrüder Dieter von Babenberg, Hermann Lesch ("Lehs"), Herdegen, Konrad Gusse, Berthold von Piburg und Konrad von Bondorf sowie Burkhard Rosacker. Dirre brif wart gegeben 1319 an sant Laurencien tage des merteres. Aussteller: Konrad und Jutta von Wenkheim. Empfänger: Deutschordenskommende Würzburg

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Staatsarchiv Würzburg
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