Nachdem Arnold Smaylside; Johann, Wezel und Heinrich Woylf, Söhne weiland Johanns von Kedingyn, welche mit Arnold und Johann, den gegenwärtig in Gefangenschaft befindlichen Söhnen des Arnold Smaylside, und deren auf freiem Fuße befindlichen Bruder Wezel dem Abt und Konvent von Kamp einige einst im Besitze der Brüder Arnold und Ysenbrand von Dungeroyde sowie auch Arnolds, eines jüngeren gleichnamigen Bruders des letzt gedachten Arnold, gehörige und vom Erzbischof von Köln lehnrührige Güter in Vroynbroyk und Luyzem streitig machen wollen, sich durch genaue Untersuchung und Information von der Grundlosigkeit ihrer desfallsigen Ansprüche überzeugt haben, verzichten sie darauf durch körperlichen Eid, indem sie diesen Verzicht zugleich, was sie gegenwärtig aus Furcht vor Leibesschaden (propter metum corporis) nicht wagen, baldtunlichst an Ort und Stelle abzulegen versprechen. Für das Gleiche verbürgt sich Arnold Smaylside in Gemeinschaft mit Jacob Teygger in Betreff seiner Söhne. Gegenwärtig - außer den Personen, welche ihr Siegel an diese Urkunde hängten (siehe unten): die Brüder Godfrid, Abt, Hermann, früher Abt (quondam abbas), Arnold von Vernych und Arnold von Brachtbeyke, Mönch von Kamp. Gerhard, investierter Priester von Byrth, Arnold von Brachtbeyke, Hermann von Brachtbeyke, Gerhard Hagyn, Guido Hagin, Theoderich von Meyrhem, Heinrich, Schulrektor in Dinslaken (rector scolarum in Dynslayken), die Laien Godfrid von Weyvurt, Rutger Snaterbeyk u. v. a. Laien. Datum et actum anno domini millesimo trecentesimo vicesimo primo. Feria quarta post dominicam Quasi modo geniti.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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