1396 Dezember 9 (Datum anno Domini MCCCXCVI sabbato post conceptionem beate virgine Marie).Friedrich Mühlenbach, Bürger zu Wolfhagen, und seine Frau Katharine verkaufen einen Acker Wiese gelegen vor Gudensberg „in dem grozen Ryde, czwisschen wyssen Cuerdis Starken unde Curdis vom Salcze“ für sechs Pfund Pfennige hessischer Währung an das Hospital Gudensberg und bescheinigen dem Hospital den Erhalt des Geldes. Das Hospital ist verpflichtet, aus der Wiese jährlich 9 Schilling Pfennige hessischer Währung als Seelgerätestiftung für Friedrich und seine ehemalige Frau Else an nachfolgende geistliche Institutionen auszuzahlen: Je zwei Schillinge an die Brüder zu Kassel, die Brüder zu Fritzlar und die Kalandsherren zu Gudensberg und je einen Schilling an die Baukasse (den baw) der Stadtkirche St. Antonius und St. Margarethen zu Gudensberg, sowie einen Schilling an die Siechen im Hospital. Die Aussteller verzichten auf jedes Recht an der Wiese und gewähren dem Hospital Währschaft. Als Zeugen werden genannt die Priester Albert Gerlach (Albirt Gerlachs), Heinrich Elgershausen (Henrich Elgershusen) und Tillmann Kirchhain (Tylman Kirchan). Ankündigung des Siegels von Friedrich Mühlenbach.Original, Pergament, deutsch