Lothar Franz [Graf] von Schönborn, Bischof zu Bamberg (volle Titulatur), belehnt nach dem Tod von Maximilian Gottfried Schenk und Johann Philipp Schenk Freiherren von Stauffenberg Johann Wilhelm Schenk Freiherrn von Stauffenberg, kurmainzischen und bambergischen Geheimen Rat, Obriststallmeister, Pfleger ob Giech und Gewalthaber der beiden Würzburgischen Kapitulare Johann Christoph Augustin Freiherr von Rietheim und Johann Franz Otto Freiherr von und zu Frankenstein, in Vormundschaftsweise für die beiden Brüder Adam Sigismund Schenk und Karl Christoph Schenk von Stauffenberg aus der Amerdinger Linie, als Lehenträger von Johann Werner Schenk, Johann Franz Schenk und Johann Friedrich Schenk Freiherren von Stauffenberg aus der Wilflinger Linie und als Geschäftsträger des noch minderjährigen Eustach Ignaz Schenk von Stauffenberg mit dem Rittermannlehen zu Burggrub. Hierzu gehören das Schloss, der Graben, die Wiesen, die Gärten, die Äcker, die Gewässer, der Zehnte, die Gehölze und die Jagd nach dem Inhalt der darüber ausgestellten Urkunde vom 30. März 1694 sowie die in der von dem Bambergischen Lehenhof empfangenen Lehenspezifikation enthaltenen Untertanen, Lehenleute, Rechte und Gerechtigkeiten. Die genannten Brüder aus der Wilflinger-Lautlinger Linie werden zur Nachfolge und Nutzung dieser Rittermannlehen aber erst nach dem Aussterben der Amerdinger Linie im Mannesstamm und Eustach Ignaz Schenk von Stauffenberg erst nach dem Aussterben der Wilflinger Linie im Mannesstamm zugelassen. Vor dieser Belehnung waren die Lehengüter und Stücke am 3. April 1694 an Maximilian Gottfried Schenk und Johann Philipp Schenk Freiherren von Stauffenberg aus der Amerdinger Linie für sich, an Johann Albrecht Schenk und Johann Wilhelm Schenk Freiherren vion Stauffenberg aus der Wilflinger Linie für sich und als Gewalthaber ihrer Brüder Johann Werner Schenk, Johann Franz Schenk und Johann Friedrich Schenk Freihhern von Stauffenberg aus der Wilflinger Linie und an Johann Wilhelm Schenk Freiherr von Stauffenberg als Geschäftsträger des noch minderjährigen Eustach Ignaz Schenk von Stauffenberg verliehen worden. Die Lehenschaften, Herrlichkeiten, Gerechtigkeiten und Gewohnheiten des Fürstbischofs von Bamberg, des Hochstifts Bamberg und ihrer Nachkommen bleiben von der Belehnung unbeeinträchtigt. Sobald Johann Albrecht Schenk, Johann Werner Schenk, Johann Franz Schenk und Johann Friedrich Schenk Freiherren von Stauffenberg erscheinen können und die noch minderjährigen Adam Sigismund Schenk, Karl Christoph Schenk und Eustach Ignaz Schenk Freiherren von Stauffenberg ihre Volljährigkeit erlangen, sollen sie sich alle vor dem Lehenhof des Hochstifts Bamberg einfinden und ihre gewöhnliche Lehenspflicht leisten.