Angelegenheiten der privaten Mühlen
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3106
XIII.7.1
Abt. III. Rep. 1. Aa Ratsakten 14. Jh. - 1945
Ratsakten 14. Jh. - 1945 >> 13. (XIII.) Kämmereisachen >> 13.7. (XIII.7.) Private Höfe und Häuser, Mühlen, Ziegeleien
1603, 1667-1927
Enthält u. a.: Regesten von Mühlen betreffenden Urkunden 1339-1500. - Angelegenheiten der Papiermühle (Empfehlung für den Papiermüller Mattheus Wanckelmuth, Bau, Verpachtung, Wiederaufbau, Streit zwischen dem Müller der Walkmühle Johann Mau und dem Müller der Papiermühle Gottlieb Meinhardt um die Nutzung eines Teiches) 1668-1838. - Verpachtung der Klein Krankower Mühle durch den Provisor des Heiligen Geist-Gotteshauses an den Müller Hinrich Hagemann 1684. - Befragung des Müllers Thomas Hinrichs auf der Klußer Mühle zu seinen Einkommensverhältnissen 1720. - Übersicht über die in der Rothentormühle stehenden Kapitalien 1725. - Bitte des Müllers Holst auf der St. Jacobs-Mühle um Bau eines vierhischigen Katens 1791. - Protokoll des Stadtzimmermeisters über den Zustand des Bollwerkes der St. Jacobs-Mühle (mit Zeichnung) 1794. - Beschreibung der Lohmühle durch den Mühlenpächter Thormann 1881. - Einbau eines Dampfkessels in der vor dem Mecklenburger Tor gelegenen Papiermühle 1887. - Verkauf der Rotentormühle durch den Fabrikanten Marsmann an den Müller Otto Carl Theodor Julius Mahncke 1889. - Verpachtung von Rotentor durch den Fabrikanten Marsmann an den Gärtner Vagt 1888 und den Gärtner Peters 1897. - Klage des Eigentümers Ziemsen zu Kluß gegen den Fabrikanten Marsmann wegen Entwässerung 1900. Testamente des Ehepaares Marsmann. - Gutachten über die Wirkung der Abwässer der Papierfarbrik Kluß auf die dortige Teichwirtschaft.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:26 MEZ