Rechnungen
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Ältere Bestände (vornehmlich aus der Zeit des Alten Reichs) >> Amtsbücher
Inhalt und Bewertung
Der Selektbestand der Rechnungen wurde im Generallandesarchiv ohne Rücksicht auf ihre Herkunft nach Ortsbetreffen alphabetisch geordnet und stets weiter ergänzt. Er enthält die Rechnungsbestände Altbadens und sämtlicher 1803/06 von Baden vereinnahmter Territorien sowie die neueren Rechnungen des badischen Staates aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Einen besonderen Schwerpunkt bilden im Alten Reich die mehr als 1.900 Rechnungsbände der Klöster Salem und Petershausen (vgl. v.a. Nr. 8370-9869 u. Nr. 19748-20098), während im langen 19. Jahrhundert die etwa 9.000 Rechnungsbände für Milde Stiftungen, darunter auch Studienstiftungen an den Universitäten Freiburg und Heidelberg, ins Auge fallen (vgl. v.a. Nr. 10899-19726). Die Vermögens- und Domänenverwaltung der großherzoglichen Familie schlägt allein mit über 2.400 Rechnungsbänden zu Buche (vgl. v.a. Nr. 21820-24147), die größtenteils im Findmittel zum Bestand 69 Baden, Markgräfliche Verwaltung nachgewiesen sind. Aus der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts finden sich vor allem Rechnungen der Staatsschulden- und Bauverwaltung, einschließlich von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen der 1930er Jahre.
Die Findmittel zu Bestand 62 Rechnungen sind nicht leicht zu benutzen, weil der Zwang der Ortspertinenz wichtige Entstehungszusammenhänge aufgelöst hat. Die vielen Teilzugänge haben schließlich die alphabetische Ordnung des Gesamtbestandes gesprengt, so dass zu einem Ort oft mehrere Einträge an verschiedenen Stellen vorhanden sind. Es ist teilweise schwierig, eindeutig zwischen Orts- und Amtsrechnungen zu unterscheiden und Serien zu erkennen. Da die Masse der Rechnungen nach dem Sitz der Provenienzstelle abgelegt wurde, sind vor allem die Rubriken der vormaligen Haupt- und Residenzstädte wie Karlsruhe und Baden-Baden, Heidelberg und Mannheim, Freiburg, aber auch Bruchsal, Konstanz und Meersburg mit ihren Zentralbehörden und Stiftungen aufgebläht worden. Auch haben sich vereinzelt doch noch wieder Territorialbezeichnungen eingeschlichen wie u.a. bei Baden, Pfalz, Ortenau und Breisgau.
Der Selektbestand der Rechnungen wurde im Generallandesarchiv ohne Rücksicht auf ihre Herkunft nach Ortsbetreffen alphabetisch geordnet und stets weiter ergänzt. Er enthält die Rechnungsbestände Altbadens und sämtlicher 1803/06 von Baden vereinnahmter Territorien sowie die neueren Rechnungen des badischen Staates aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Einen besonderen Schwerpunkt bilden im Alten Reich die mehr als 1.900 Rechnungsbände der Klöster Salem und Petershausen (vgl. v.a. Nr. 8370-9869 u. Nr. 19748-20098), während im langen 19. Jahrhundert die etwa 9.000 Rechnungsbände für Milde Stiftungen, darunter auch Studienstiftungen an den Universitäten Freiburg und Heidelberg, ins Auge fallen (vgl. v.a. Nr. 10899-19726). Die Vermögens- und Domänenverwaltung der großherzoglichen Familie schlägt allein mit über 2.400 Rechnungsbänden zu Buche (vgl. v.a. Nr. 21820-24147), die größtenteils im Findmittel zum Bestand 69 Baden, Markgräfliche Verwaltung nachgewiesen sind. Aus der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts finden sich vor allem Rechnungen der Staatsschulden- und Bauverwaltung, einschließlich von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen der 1930er Jahre.
Die Findmittel zu Bestand 62 Rechnungen sind nicht leicht zu benutzen, weil der Zwang der Ortspertinenz wichtige Entstehungszusammenhänge aufgelöst hat. Die vielen Teilzugänge haben schließlich die alphabetische Ordnung des Gesamtbestandes gesprengt, so dass zu einem Ort oft mehrere Einträge an verschiedenen Stellen vorhanden sind. Es ist teilweise schwierig, eindeutig zwischen Orts- und Amtsrechnungen zu unterscheiden und Serien zu erkennen. Da die Masse der Rechnungen nach dem Sitz der Provenienzstelle abgelegt wurde, sind vor allem die Rubriken der vormaligen Haupt- und Residenzstädte wie Karlsruhe und Baden-Baden, Heidelberg und Mannheim, Freiburg, aber auch Bruchsal, Konstanz und Meersburg mit ihren Zentralbehörden und Stiftungen aufgebläht worden. Auch haben sich vereinzelt doch noch wieder Territorialbezeichnungen eingeschlichen wie u.a. bei Baden, Pfalz, Ortenau und Breisgau.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
03.04.2025, 11:03 AM CEST