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Differenzen zwischen Nassau-Siegen (evangelischer Landesteil) und Sayn-Altenkirchen wegen einiger an der Grenze bei Niederschelden erbauten Wohnhäuser
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 11. Grenzsachen >> 11.2. Grenze zwischen Nassau-Siegen und Sayn-Wittgenstein
1707-1731
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Beschwerde der Einwohner Johann Creutz und Henrich Hartmann zu Niederschelden über den Bau eines Hauses durch Johann Georg Giebler zu Niederschelderhütte auf saynischem Grund und Boden (20.05.1707); Korrespondenzen zwischen den Regierungen zu Sayn-Altenkirchen und Nassau-Siegen; Korrespondenzen wegen der Beschwerde der Gemeinde Niederschelden betreffend das von Johann Henrich Acher auf der Niederschelderhütte erbaute Wohnhaus (1714); Schreiben des Herzogs Johann Wilhelm zu Sachsen-Eisenach an Fürst Friedrich Wilhelm Adolph zu Nassau-Siegen vom 17.11.1716 wegen des bei Niederschelden auf saynischem Territorium errichteten nassau-siegenschen Zollhauses sowie wegen der Fischerei und dem Lachsfang in der Sieg; Korrespondenz wegen einiger Suppliken der Gemeinde Niederschelden betreffend zweier auf saynischem Boden stehender Häuser und den dort wohnenden Jäger Martin Blaufuß (1727-1730); Befehl der Regierungskanzlei zu Siegen an Hauptmann Palm zur Demolierung des Neubaus des Jägers Blaufuß in Niederschelden (17.07.1730); Notarielle Beglaubigung von Zeugenaussagen betreffend den Hausbau des Jägers Blaufuß (1730); Schreiben des Herzogs Wilhelm Heinrich zu Sachsen-Eisenach an Fürst Friedrich Wilhelm zu Nassau-Siegen wegen des Hausbaus des Jägers Blaufuß in Niederschelden (1730-1731); Befragung der Fischer Wigand Schmidt und Jacob Buchen zu Freusburg über die auf Drängen der nassau-siegenschen Regierung veranlassten Veränderung des auf saynischem Territorium liegenden Hüttenteiches der Mudersbacher Hüttengewerke (27.09.1730); Schreiben des Fürsten Friedrich Wilhelm zu Nassau-Siegen an den Herzog zu Sachsen-Eisenach wegen des Hausbaus des Jägers Blaufuß und dessen übertriebener Jagd sowohl auf saynischer als auch auf siegenscher Seite (14.12.1730). Korrespondenten u.a.: Johann Creutz (Niederschelden), Henrich Hartmann (Niederschelden), von Neuhoff (Siegen), Geheimsekretär Wildt (Siegen), Geffert (Siegen), Miltenberger (Siegen), Johann Wilhelm Herzog zu Sachsen-Eisenach, Baudirektor von Ploennies (Siegen), Ihringk (Siegen), Kanzleidirektor Julius Wilhelm Zinckgräf (Siegen), Behmer (Siegen), Oberamtmann Schultz (Altenkirchen, Daaden), Notar Johann Georg Müllens (Daaden), Johann Henrich Spieß, Johannes Siebel, Wilhelm Heinrich Herzog zu Sachsen-Eisenach, Gärtner (Eisenach), Johann Daniel Wagner, Friedrich Wilhelm Fürst zu Nassau-Siegen.
111 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.