Verhandlungen über den Ankauf des Forsthauses auf dem Lichtenstein mit den zugehörigen Grundstücken, erste Planungen zum Bau eines Schlosses auf dem Lichtenstein
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, GU 20 Bü 143
276
085
32c
02
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, GU 20 Schloss Lichtenstein: Bau, Nutzung und Verwaltung
Schloss Lichtenstein: Bau, Nutzung und Verwaltung >> 1. Vorgeschichte des Schlossbaus: Kaufverhandlungen
1837-1839
Enthält u. a.:
Schreiben des Oberförsters für den Oberamts-Bezirk Urach mit Sitz in Urach, Philipp Freiherr von Hügel, an Wilhelm Graf von Württemberg zum Forsthaus auf dem Lichtenstein, Schreiben des Wilhelm Graf von Württemberg an den Oberförster des Oberamts-Bezirks Urach mit Sitz in Urach, Friedrich Graf von Mandelsloh (den Nachfolger des Philipp Freiherr von Hügel), und Schreiben der Finanzkammer des Schwarzwaldkreises an Graf Wilhelm zum beabsichtigten Kauf des Forsthauses auf dem Lichtenstein durch Graf Wilhelm; Vorentwürfe zum Kaufvertrag, Kaufvertrag, Übergabe-Protokoll, Protokoll über die Katastrierung der Gebäude und Grundstücke auf dem Lichtenstein, Überschlag über die Kosten des Ankaufs des Forsthauses und des Baus von Schloss Lichtenstein; Schreiben des Sekretärs von Graf Wilhelm an Bauinspektor Johann Georg Rupp mit genauer Schilderung der Vorstellungen des Grafen Wilhelm zum geplanten Bau des Schlosses Lichtenstein (Abdruck des Wortlauts dieses Briefes bei Bidlingmaier, siehe Literaturangaben); Schreiben des Bauinspektors Johann Georg Rupp an Graf Wilhelm zum Bau des Schlosses Lichtenstein Darin:
"Schloss Lichtenstein auf Honauer Markung" [Lageplan des Forsthauses auf dem Lichtenstein mit den zugehörigen Grundstücken]
o. V. / 1838 / Linearmaßstab, [Maßstab von 1 000 württembergischen Fuß (= Schuh)], 1 000 württembergische Schuh = 11,2 cm, [ca. 1 : 2 560], [unter Zugrundelegung eines württembergischen Schuhs = 28,649 cm umgerechnet] / 15 x 20 cm (Kartengröße), 33 x 21 cm (Blattgröße) / o. Or. [N] / Inselkarte.
Papier / kolorierte Federzeichnung, der Kartenausschnitt wurde nach den Flurkarten S.O. XI No. 14 und S.O. XII No. 14 gezeichnet, eine handgezeichnete Kopie des vorliegenden Plans findet sich unter Nr. 127 im Bestand GU 97; Situation im Grundriss: das Forsthaus Lichtenstein (rot) mit den Nebengebäuden (gelb), Grenze (blau) der zum Forsthaus Lichtenstein gehörigen Grundstücke, die Eigentum des Königreichs Württemberg sind, Grenze (rot) zwischen der Gemarkung Honau und dem Eigentum des Königreichs Württemberg; Wege zum Forsthaus / Kulturarten ("Lichtensteiner Wiese", "ehmals Holtzwiese", Äcker und Wälder) / außer den genannten Bezeichnungen der Wiesen keine Flurnamen / Relief durch Schraffen angedeutet / Gradnetz (mit Bleistift). Bemerkungen:
Die Vermerke mit Bleistift auf einzelnen Schreiben stammen von Wilhelm (II.) Herzog von Urach Graf von Württemberg.
Literatur:
- Bidlingmaier, Rolf: Schloß Lichtenstein. Die Baugeschichte eines romantischen Symbols. In: Reutlinger Geschichtsblätter NF Nr. 33 (Jg. 1994) S. 113-152. Abdruck des Briefes des Sekretärs von Wilhelm Graf von Württemberg an Johann Georg Rupp im Wortlaut S. 126-128. Ausführungen über den Kostenvoranschlag S. 129 und über weitere Bauvorhaben S. 132-133.
- Ottersbach, Christian: Befestigte Schlossbauten im Deutschen Bund. Landesherrliche Repräsentation, adeliges Selbstverständnis und die Angst der Monarchen vor der Revolution 1815-1866. Petersberg 2007. V. a. S. 101.
Schreiben des Oberförsters für den Oberamts-Bezirk Urach mit Sitz in Urach, Philipp Freiherr von Hügel, an Wilhelm Graf von Württemberg zum Forsthaus auf dem Lichtenstein, Schreiben des Wilhelm Graf von Württemberg an den Oberförster des Oberamts-Bezirks Urach mit Sitz in Urach, Friedrich Graf von Mandelsloh (den Nachfolger des Philipp Freiherr von Hügel), und Schreiben der Finanzkammer des Schwarzwaldkreises an Graf Wilhelm zum beabsichtigten Kauf des Forsthauses auf dem Lichtenstein durch Graf Wilhelm; Vorentwürfe zum Kaufvertrag, Kaufvertrag, Übergabe-Protokoll, Protokoll über die Katastrierung der Gebäude und Grundstücke auf dem Lichtenstein, Überschlag über die Kosten des Ankaufs des Forsthauses und des Baus von Schloss Lichtenstein; Schreiben des Sekretärs von Graf Wilhelm an Bauinspektor Johann Georg Rupp mit genauer Schilderung der Vorstellungen des Grafen Wilhelm zum geplanten Bau des Schlosses Lichtenstein (Abdruck des Wortlauts dieses Briefes bei Bidlingmaier, siehe Literaturangaben); Schreiben des Bauinspektors Johann Georg Rupp an Graf Wilhelm zum Bau des Schlosses Lichtenstein Darin:
"Schloss Lichtenstein auf Honauer Markung" [Lageplan des Forsthauses auf dem Lichtenstein mit den zugehörigen Grundstücken]
o. V. / 1838 / Linearmaßstab, [Maßstab von 1 000 württembergischen Fuß (= Schuh)], 1 000 württembergische Schuh = 11,2 cm, [ca. 1 : 2 560], [unter Zugrundelegung eines württembergischen Schuhs = 28,649 cm umgerechnet] / 15 x 20 cm (Kartengröße), 33 x 21 cm (Blattgröße) / o. Or. [N] / Inselkarte.
Papier / kolorierte Federzeichnung, der Kartenausschnitt wurde nach den Flurkarten S.O. XI No. 14 und S.O. XII No. 14 gezeichnet, eine handgezeichnete Kopie des vorliegenden Plans findet sich unter Nr. 127 im Bestand GU 97; Situation im Grundriss: das Forsthaus Lichtenstein (rot) mit den Nebengebäuden (gelb), Grenze (blau) der zum Forsthaus Lichtenstein gehörigen Grundstücke, die Eigentum des Königreichs Württemberg sind, Grenze (rot) zwischen der Gemarkung Honau und dem Eigentum des Königreichs Württemberg; Wege zum Forsthaus / Kulturarten ("Lichtensteiner Wiese", "ehmals Holtzwiese", Äcker und Wälder) / außer den genannten Bezeichnungen der Wiesen keine Flurnamen / Relief durch Schraffen angedeutet / Gradnetz (mit Bleistift). Bemerkungen:
Die Vermerke mit Bleistift auf einzelnen Schreiben stammen von Wilhelm (II.) Herzog von Urach Graf von Württemberg.
Literatur:
- Bidlingmaier, Rolf: Schloß Lichtenstein. Die Baugeschichte eines romantischen Symbols. In: Reutlinger Geschichtsblätter NF Nr. 33 (Jg. 1994) S. 113-152. Abdruck des Briefes des Sekretärs von Wilhelm Graf von Württemberg an Johann Georg Rupp im Wortlaut S. 126-128. Ausführungen über den Kostenvoranschlag S. 129 und über weitere Bauvorhaben S. 132-133.
- Ottersbach, Christian: Befestigte Schlossbauten im Deutschen Bund. Landesherrliche Repräsentation, adeliges Selbstverständnis und die Angst der Monarchen vor der Revolution 1815-1866. Petersberg 2007. V. a. S. 101.
1 Bü (1,5 cm)
Archivale
Hügel, Philipp von; Freiherr, Oberförster in Urach
Bad Urach RT; Forstamt/Oberforstamt
Bad Urach RT; Oberamt
Honau : Lichtenstein RT; Gemarkung
Lichtenstein RT; Forsthaus auf dem Lichtenstein (1802-1839)
Lichtenstein RT; Schloss, Bau- und Instandsetzungsarbeiten
Lichtenstein RT; Schloss, Kernschloss, Lagepläne
Lichtenstein RT; Schloss, Lagepläne
Schwarzwaldkreis; Finanzkammer
Württemberg; Staatseigentum
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ