Ehevertrag zwischen Susanna geborene Greiner, Witwe des Totengräbers David Baur, und dem ledigen Johann Gärtner von Neenstetten [Alb-Donau-Kreis]. Die Braut hat aus ihrer ersten Ehe die Tochter Susanna Christina. Der Vertrag wird im Beisein des Branntweinbrenners Johann Dürr und des Schneidermeisters Johann Moser als Pfleger der Braut und ihrer Tochter geschlossen.
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Ehevertrag zwischen Susanna geborene Greiner, Witwe des Totengräbers David Baur, und dem ledigen Johann Gärtner von Neenstetten [Alb-Donau-Kreis]. Die Braut hat aus ihrer ersten Ehe die Tochter Susanna Christina. Der Vertrag wird im Beisein des Branntweinbrenners Johann Dürr und des Schneidermeisters Johann Moser als Pfleger der Braut und ihrer Tochter geschlossen.
A Urk. Heiratsverträge, 174
A Urk. Heiratsverträge A Urkunden Heiratsverträge
A Urkunden Heiratsverträge
1795 August 27.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Susanna geborene Greiner verwitwete Baur und Johann Gärtner
Siegler: Die Ratsherren Hieronimus Eitel von Schermar, Johann Jakob Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach], Georg Ludwig Strauß und Michael Glöcklen, Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: Nr. 13 (18. Jh.); N. 154 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; leicht beschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Beilagen:
1. Von dem Pflegschreiber J. M. Capoll am 6. Mai 1802 beglaubigte Abschrift des Vertrags
2. Auskunft über den väterlichen Erbteil der inzwischen verstorbenen Tochter der Braut vom 13. März 1802
3. Inventar über den vom Bräutigam in die Ehe gebrachten Besitz vom 26. Juli 1796
4. Verzeichnis der Gegenstände, die die Braut ihrer Tochter aus erster Ehe im voraus vermacht hat, vom 27. August 1795
Datum: So geschehen Ulm, den 27. augusti 1795.
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Susanna geborene Greiner verwitwete Baur und Johann Gärtner
Siegler: Die Ratsherren Hieronimus Eitel von Schermar, Johann Jakob Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach], Georg Ludwig Strauß und Michael Glöcklen, Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: Nr. 13 (18. Jh.); N. 154 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; leicht beschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Beilagen:
1. Von dem Pflegschreiber J. M. Capoll am 6. Mai 1802 beglaubigte Abschrift des Vertrags
2. Auskunft über den väterlichen Erbteil der inzwischen verstorbenen Tochter der Braut vom 13. März 1802
3. Inventar über den vom Bräutigam in die Ehe gebrachten Besitz vom 26. Juli 1796
4. Verzeichnis der Gegenstände, die die Braut ihrer Tochter aus erster Ehe im voraus vermacht hat, vom 27. August 1795
Datum: So geschehen Ulm, den 27. augusti 1795.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
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