Einzelakten betr. Krämer, Handelsleute und Fabrikanten (Ka-Ku)
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Best. 21: Bürgerliches, Zunftwesen
Best. 21: Bürgerliches, Zunftwesen >> Krämerzunft und Handelsstand
1776-1797
Enthält: Ludwig Kaiser (1779, 1790); Johann Kallenbach, Spezereihändler (1787-1797); Georg Ignaz Kämmerer, Spezereihändler (1788); Wendel Kardon, Glas- und Porzellanwarenhändler (1784); Sebastian Koch, Perückenmacher (1783-1784); Katharina Kohl (1792); Franz Anton Köhler, Weinhändler (1778); Franz Anton Kohlhaas, Materialienhändler, von Erbach (1791, 1792); Ferdinand Kolb, Handelscomptein, von Straßburg (1782); Nikolaus Kollart, Nudelfabrikant (1783-1789); Ferdinand König, Strumpfhändler, von Ober-Mörlen (1785-1787); Joseph Kopps, Spezereihändler, von Oberwesel (1776, 1788, 1789, 1797); Jörg Körner, Kurzwarenhändler und Perückenmacher (1797); Anton Kramer (1781, 1791); Johann Gabriel Dominikus Kremer (1784); Karl Christoph Krämer, Spezereihändler, von Vollraths (1790); Karl Joseph Kraus, Spezereihändler, von Wernborn/Krs. Usingen (1790); Jakob Kretzer (1781, 1782); Joseph Kronauer, Holz- und Bortenhändler 1782-1797); Georg Falciola, Holz- und Bortenhändler 1782-1797); Joseph Kühn, von Luxemburg (1796); Konrad Kunz (1779); Michel Kutschenreuter, Tuchweberei (1781, 1785, 1786)
Akten und Einzelstücke
Der Handelsstand wurde 1747 von der Krämerzunft getrennt. Zur Krämerzunft wurden auch die Seifensieder, Zuckerbäcker und Wachszieher gezählt.
Falciola, Georg
Kämmerer, Georg Ignaz
Kaiser, Ludwig
Kallenbach, Johann
Kardon, Wendel
Koch, Sebastian
Köhler, Franz Anton
König, Ferdinand
Körner, Jörg
Kohl, Katharina
Kohlhaas, Franz Anton
Kolb, Ferdinand
Kollart, Nikolaus
Kopps, Joseph
Krämer, Anton
Krämer, Karl Christoph
Kraus, Karl Joseph
Kremer, Johann Gabriel Dominikus
Kretzer, Jakob
Kronauer, Joseph
Kühn, Joseph
Kunz, Konrad
Kutschenreuter, Michel
Erbach
Luxemburg
Ober-Mörlen
Oberwesel
Straßburg
Vollraths
Wernborn
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:29 MESZ