Glaubensbewegung Deutsche Christen
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5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes), 1042
5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes)
Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) >> Nachtrag (enth. u.a. Korrespondenzen von Wilhelm Niemöller und OKR Kloppenburg, diverse Periodika und Rundbriefe)
1933 - 1938
Enthält: Diverse Rundschreiben, Berichte u.a. Rundschreiben der Deutsche Christen-Ortsgruppe Berlin-Zehlendorf an sämtliche Pfarrer der Synode betr. Austritt der Ortsgruppe aus der Glaubensbewegung ?Deutsche Christen", gez. Justizrat Fenner und Pfr. Heyden, Berlin-Zehlendorf, 17.9.1934 (in Anlage: ?Ein Wort des Reichsleiters der Deutschen Christen, Vizepräsident Dr. Kinder, an die evangelischen Christen"); Rundschreiben des Süddeutschen Bundes evangelischer Christen (Nürnberg) betr. Aufklärungsaktion bzgl. Landesbischof Meiser, 23.9.1934 (?) (diverse Anlagen); Rundschreiben der Reichsbewegung ?Deutsche Christen", Rehm, ?Theologische Erklärung" der Deutschen Christen, 1936(?); Entweder - Oder! Kritische Auseinandersetzung mit dem neuen Abzeichen der Thüringer Deutschen Christen, 1936(?); Auszüge aus einer Rede des Reichsleiters der Deutschen Christen, Rehm, München, 26.6.1936; Rundschreiben der Reichskirchenbewegung Deutsche Christen / Gau Franken an alle Gemeindegruppen-Obmänner, Bezirksleute und Deutsche Christen-Pfarrer (enth. in Anlage Niederschrift über eine Aussprache zwischen Landesbischof D. Meiser, Vizepräsident Dr. Meinzolt, Oberkirchenrat Hanemann, Landgerichtsdirektor Dr. Dörfler, Universitätsprofessor jur. Liebermann, Vertreter aus dem Laienkreis der Deutschen Christen u.a. betr. Stellung der Deutschen Christen innerhalb der Reichskirche, Nürnberg, 13.6.1936; Rundschreiben der Deutschen Christen / Gau Groß-Berlin (enth. Bericht über die Entwicklungen der Deutsche Christen-Bewegung unter dem Titel: ?Die Einheitsbewegung der Deutschen Christen auf dem Marsch!", Berlin, 26. 9 1936; Bericht von Pfr. Heinrich Hauck über die Versammlung der Deutschen Glaubensbewegung im Studentenhaus Lui senstraße (Inhalt: ..."ein einziges Geschimpfe auf das Christentum und seine Geschichte."), 14.10.1936; Auszüge aus einer Rede Dr. Schlingnitz (Leipzig), gehalten auf einer Versammlung der Deutschen Christen in Nürnberg, 1937(?); Bericht eines Pg. und Deutsche Christen-Pfarrers an amtliche Stellen über die Behandlung der Kirchenfragen, Anfang 1937; Die Programmpunkte der Nationalen Reichskirche Deutschlands (NRKD), Stettin, im 5. Jahre nationalsozialistischer Zeitrechnung (1937/38); Glaubensbekenntnis der Nationalen Reichskirche Deutschlands (NRKD), o. D.; Wesentliche Gedanken eines Referates von Landesbischof Schultz (Mecklenburg), wortgetreu übertragen nach dem Stenogramm von E. Blume (Jena), 11.3.1937; Bericht über eine Deutsche Christen-Versammlung in Münchberg am 12.3.1937 mit Pfr. Daum als Redner; Bericht über die Versammlung des Bundes für Deutsches Christentum (Landesleitung Hannover) am 17. März 1937 in der Bethlehemskirche Hannover-Linden mit Reichsbischof Ludwig Müller als Redner zum Thema: Kirche und Volk, Stuttgart, 12.4.1937; Auszug aus einer Rede des Thüringer Deutsche Christen Prof. Meyer-Erlach (Jena), gehalten in Fürth, April 1937; Bericht von Pastor Karl Kleinschmidt (Schwerin/M.) über die Kundgebung der Deutschen Christen (Nationalkirchliche Einigung) ?Volk im Herzen einig vor Gott" am 28. Mai 1937 im Sportpalast; Vortrag von Reichsbischof Müller zum Thema ?Volk und Kirche" (Wahlkundgebung der Deutschen Christen), gehalten in Augsburg am 1. Juni 1937 (Wiedergabe nach Stenogramm); Lieder der deutschen Christen, 1938; Bericht über eine Versammlung der Deutschen Christen mit Redner Baumgärtner in Mögelsdorf am 18.5.1938; Schreiben von Pfr. Baumgärtner an Generalsuperintendent D. Zoellner (Berlin) betr. amtsbrüderliche Aussprache bei Landesbischof Meiser (Nürnberg) am 10. Juli 1938; Richtlinien der Reichskirchenbewegung ?Deutsche Christen": ?Was wollen wir 'Deutschen Christen'?"; Landesleitung Bayern (Nürnberg), o.D.; Bericht über eine Versammlung der Deutschen Christen in Bad Oeynhausen mit Rektor Horstmann als Redner, o.D.
Darin: Flugblatt der Thüringer Deutschen Christen, Vergleich der Ziele der ?Deutschen Christen" mit denen der ?Bekenntnisfront", Kirchenbewegung ?Deutsche Christen", Kreisgemeinde Meiningen, verantwortlich für den Inhalt Pfr. Walter Patenge (Oberpöllnitz), o. D.; Ein ?Kleiner Katechismus" der Deutschen Christen in Thüringen, o.D.; Die Aufgabe der ?Deutschen Christen", o.D.
Darin: Flugblatt der Thüringer Deutschen Christen, Vergleich der Ziele der ?Deutschen Christen" mit denen der ?Bekenntnisfront", Kirchenbewegung ?Deutsche Christen", Kreisgemeinde Meiningen, verantwortlich für den Inhalt Pfr. Walter Patenge (Oberpöllnitz), o. D.; Ein ?Kleiner Katechismus" der Deutschen Christen in Thüringen, o.D.; Die Aufgabe der ?Deutschen Christen", o.D.
Akten
Diverse Abgaben N. N.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:24 MEZ
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