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Sektionssitzungen: Darstellende Kunst, 1987
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Akademie der Künste (Ost) >> 04. Sektion / Wissenschaftliche Abteilung Darstellende Kunst >> 04.1. Tagungen und Sitzungen >> 04.1.3. Sektionssitzungen
1987
Enthält: Korrespondenz, Anwesenheitslisten, Protokolle der Sitzungen am - 28.1.: Berichte der Mitglieder über ihre künstlerische Arbeit des zurückliegenden Jahres; Beiträge von Gerhard Scheumann, Jutta Wachowiak, Ulrich Thein, Dieter Mann, Karl Kayser, Erwin Geschonneck, Günter Reisch, Michael Jurgons, Frank Schleinstein, Maxim Dessau, Günter Agde, Tony Loeser, H. Jung - 26.2. (keine turnusmäßige Sitzung, kein Wortprotokoll): Gündung des Instituts für Darstellende Kunst - 25.3.: Gespräch mit der Gruppe "Zinnober" im Theater BAT nach der Vorstellung "Traumhaft"; Beiträge u.a. von Chistoph Schroth, Dieter Kraft, Gabi Hähnel, Heiner Carow, Heiner Müller, Ruth Berghaus, Karin Hirdina, Helke Misselwitz, Friedrich Goldmann, Günter Mayer, Hermann Beyer, Wolfgang Schuch, Hans-Joachim Fiebach - 29.4.: Peter Lorf, Sekretär der paritätischen Regierungskommission DDR/UdSSR für kulturelle Zusammenarbeit informiert über die jüngste kulturpolitische Entwicklung in der UdSSR, anschließend Diskussion; Beiträge von Gerhard Scheumann, Peter Lorf, Heiner Carow, Eberhard Rebling, Kurt Maetzig, Karl Kayser, Georg Katzer, Erwin Geschonneck, Günter Reisch, Ruth Berghaus, Walter Heynowski, Friedo Solter - 24.6.: Vortrag von Rolf Reißig und Herbert Steininger "Der Marxismus-Leninismus zu den Menschenrechten in historischer und aktueller Sicht"; Diskussion über Meisterschüler-Ausbildung; Abstimmung über die Vorschläge zur Verleihung des Konrad-Wolf-Preises (Rainer Simon); Beiträge von Gerhard Scheumann, Herbert Steiniger, Rolf Reißig, Erwin Geschonneck, Heiner Carow, Georg Katzer, Karl Kayser, Maxim Dessau, Walter Heynowski, Heiner Carow, Ulrich Thein; beiliegend: Anschreiben an Meisterschüler; Schreiben von Walter Heynowski mit Stellungnahme zur Arbeit seines Meisterschülers Tony Loeser; Schreiben von Gerhard Scheumann mit Mitteilung zur Vorbereitung der Sitzung mit Rolf Reißig; Absage der Teilnahme von Joachim Herz - 30.9.: Vorbereitung der Internationalen Plenartagung in Berlin, November 1987; Beiträge von Gerhard Scheumann, Manfred Wekwerth, Ruth Berghaus, Ernst Schumacher, Friedo Solter, Kurt Maetzig, Dieter Mann, Gisela May, Regine Herrmann; beileigend: Text "Informationen zum Stand der Vorbereitung der Internationalen Plenartagung vom 16.-22.11.1987" - 6.11. (erweiterte Sitzung): Gespräch mit dem Regisseur Patrice Chéreau; Beiträge von Ruth Berghaus, Patrice Chéreau, Heiner Müller, Ernst Schumacher, Werner Rackwitz, Gerd Rienäcker, Friedich Dieckmann, beiliegend: Schreiben von Hans-Joachim Hoffmann mit Frage nach der Möglichkeit nach einem Gespräch mit Patrice Chéreau in der Sektion; Schriftwechsel mit dem französischen Kulturzentrum in der DDR - 18.11. (anl. der Internationalen Plenartagung in Berlin): Gespräch zur internationalen Situation der darstellenden Künste und zum Schaffen der anwesenden Korrespondierenden Mitglieder; Beiträge von Gerhad Scheumann, Sergej Obraszow, Erwin Geschonneck, Patricio Bunster, Heiner Carow, Santiago Alvarez, Isabel Jara, Ralf Langbacka, Benno Besson, Karl Kayser, Todor Klimow; beiliegend: Absage der Teilnahme von Joachim Herz; Entwurf der "Protesterklärung" gegen die chilenische Terrororganisation "Comando 135"
Darstellende Kunst / Sektion
3 Mappen, 389 Bl.;
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.