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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 14 Königliches Kabinett II
Königliches Kabinett II >> Departement des Innern: Ältere Abteilung >> Polizeiangelegenheiten
1881-1895
Enthält u.a.: Einladung und Programm zur Feier des 100jährigen Geburtstags des Dichters Justinius Kerner (1886); Gesuch des Radfahrvereins Stuttgart um Genehmigung der Ausgabe und des Tragens von Medaillen mit dem königlichen Bildnis (1890); Einladung und Programm zum Gala-Radfahr-Fest des Radfahrvereins Stuttgart in der Liederhalle (1892); Festprogramm für das 25jährige Jubiläum des Turnerbunds Stuttgart (1892); Rechenschaftsbericht des Turnerbunds Stuttgart für das Jahr 1892 (1893); Deutscher Geographentag Stuttgart (1893); Jubiläumsfest der Deutschen Partei Württembergs zum 25jährigen Bestehen (1892); Programm zur Fahnenweihe des württembergischen Artillerie-Vereins in der Liederhalle (1893); Programm des Gala-Radfahrer-Fests der Allgemeinen Radfahrer-Union Stuttgart in der Liederhalle (1894); Deutsche Expedition zur Durchforschung der Süd-Polar-Region (1895)
Darin: Statuten des Brau- und Malzmeistervereins Deutschlands mit den Abteilungen Unterstützungs- und Sterbekasse sowie Stellenvermittlung vom 22. April 1888, revidiert am 18. Mai 1891, gedr. Heft, 14. S. (1891); Sitzplan Liederhalle Stuttgart, 32 x 23 cm [1892]; Satzungen des Deutschen Keglerbundes, gedr. Heft, 14 S. (1889); Karte des Projekts der Deutschen Südpolarkommission für die Erforschung der Süd-Polar-Gegenden, 47 x 44 cm [1895]
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.