Andreas Wiehe, Numme Edlefsen, Andreas Ingwersen und Lorentz Hinrichsen, Kirchenvorsteher zu Husum, schulden wegen des Bauregisters in specie zur Abtragung von Geldern, mit denen dasselbe der Witwe des Generalsuperintendenten Mag. Jacob Fabricius verhaftet war, dem Marcus Badenteich, Schreiber des Amtschreibers Henrich Badenteich, 100 Reichstaler in specie, welche jährlich mit 6 1/4 Taler zu verzinsen sind, unter Einlagersverpflichtung. d.d. Husum am achtzehenden Januari anno 1649 - Kassiert.
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Andreas Wiehe, Numme Edlefsen, Andreas Ingwersen und Lorentz Hinrichsen, Kirchenvorsteher zu Husum, schulden wegen des Bauregisters in specie zur Abtragung von Geldern, mit denen dasselbe der Witwe des Generalsuperintendenten Mag. Jacob Fabricius verhaftet war, dem Marcus Badenteich, Schreiber des Amtschreibers Henrich Badenteich, 100 Reichstaler in specie, welche jährlich mit 6 1/4 Taler zu verzinsen sind, unter Einlagersverpflichtung. d.d. Husum am achtzehenden Januari anno 1649 - Kassiert.
LASH, Urk.-Abt. 185 Nr. 622
Urk.-Abt. 185 Stadt Husum: Stadt Husum
Urk.-Abt. 185 Stadt Husum: Stadt Husum >> 1 Urkunden
1649
Enthält: Ausfertigung, Papier, durch Einschnitte kassiert, aufgedrückte Siegel und Unterschriften der Kircheninspektoren Peter Petersen und Friedrich Jensen, sowie der Ausstellern (nur Laurenz Hinrichsen hat kein Siegel), unterfertigt 1649 Januar 22 von Sekretär August Giese In dorso steht eine Übertragung der Obligation vom 1666 Mai 3 durch Titus Axen an seine Mündel sowie eine eigenhändige Notiz des C. Dankwerth, dass das Einlager hiermit erlaubt wird, 1660 Januar 17.
Verzeichnung
1649 Januar 18, 1649 Januar 22, 1660 Januar 17, 1666 Mai 3
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:54 MEZ