Vitt Ziegler von Moßbach bei Heilbronn, schwört nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis im Turm zu Horb, in das er wegen einer wohl verschuldeten Sache gebracht worden war, Urfehde gegen Erzherzog Sigmund von Österreich, die Herrschaft Hohenberg und die Stadt Horb.
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 13 U 29
J 13 I_Bü 1a
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 13 Sammlung Wirth
Sammlung Wirth >> Urkunden >> Urfehden
1490 Februar 1 (mentag nechst vor unnser lieben frowen tag purificationis von geburt Cristi als man zalt viertzehenhundert unnd nuntzig iare)
1
20,5 x 42 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Schaden: Pergament Schmutz, Pergament verbräunt, an den Rändern Verhornung
Siegler: Junker Claus Branthoff und Junker Ulrich Bletz von Rotenstein
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Die Siegel fehlen.
Siegler: Junker Claus Branthoff und Junker Ulrich Bletz von Rotenstein
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Die Siegel fehlen.
Bletz von Rot(h)enstein, Ulrich
Brandhof, Claus; Junker
Herrschaft Hohenberg
Horb am Neckar FDS; Gefängnis
Horb am Neckar FDS; Stadt
Mosbach MOS
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ