Kläger: Bernhard Stoltz, Advokat in Hamburg, dann in Speyer.- Beklagter: Rat der Stadt Hamburg und als Nebenbeklagter Johann Schröder, Notar und Schreiber des Niedergerichts in Hamburg.- Streitgegenstand: Citationis super nullitate; Ablehnung des freien Geleits, Verurteilung in Abwesenheit und Ausweisung aus der Stadt in einem Streit um die Beleidigung des Nebenbeklagten in einer Prozessschrift des Klägers, der u.a. für den inhaftierten Notar Joachim Schultz in Hamburg als Anwalt tätig war
Vollständigen Titel anzeigen
Kläger: Bernhard Stoltz, Advokat in Hamburg, dann in Speyer.- Beklagter: Rat der Stadt Hamburg und als Nebenbeklagter Johann Schröder, Notar und Schreiber des Niedergerichts in Hamburg.- Streitgegenstand: Citationis super nullitate; Ablehnung des freien Geleits, Verurteilung in Abwesenheit und Ausweisung aus der Stadt in einem Streit um die Beleidigung des Nebenbeklagten in einer Prozessschrift des Klägers, der u.a. für den inhaftierten Notar Joachim Schultz in Hamburg als Anwalt tätig war
211-2_S 163
S 8641
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> S
1600-1618
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Conrad Faber. Beklagter und Nebenbeklagter: Dr. Johann Gödelmann (1601). Lt. Martin Khun (1618).- Instanzen: 1. Reichskammergericht 1601-1618.- Darin: Aktenstücke aus dem Kriminalprozess des Nebenbeklagten gegen den Kläger vor dem Nieder- und Obergericht 1600, u.a. eine "citatio edictalis"; Briefwechsel des Klägers mit Joachim Schultz 1601-1602.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11372 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ