Erbsache Farina
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4-6-5 Joseph Euler, Dienstliches II, 4-6-5-4.0000
4-6-5 Joseph Euler, Dienstliches II Joseph Euler, Dienstliches II
Joseph Euler, Dienstliches II
1856-1870
Enthält: 4-6-5-4.0001: Darlehensübereinkunft, der Rentner Johann Maria Farina erhält von Herrn Friedrich Graeffs 350 Thaler als Darlehen (24.9.1856); 4-6-5-4.0002: Darlehensübereinkunft, erneutes Darlehen über 250 Thaler von Graeffs für Farina (5.1.1858); 4-6-5-4.0003: Rechnung des Advokat Anwaltes Fuchsius für Farina (1867); 4-6-5-4.0004: Rechnung von Notar Justizrat Lützeler für Abschrift des Inventars in Erbsache Farina (20.5.1868); 4-6-5-4.0005: Feststellungsattest über den ausgemittelten Erbschaftsstempel von der Nachlassenschaft des am 7.12.1867 verstorbenen Farina (30.10.1868); 4-6-5-4.0006: Rechnung des Anwaltes Justizrates Nacken in Sachen Farina gegen Wedekind (20.11.1868), Quittung und Posteinlieferungsschein; 4-6-5-4.0007: Vollmacht von Catharina Fohwinkel für Joseph Euler. Euler soll die Erbschaftsstempelgebühr in ihrem Namen zahlen (2.12.1868); 4-6-5-4.0008: Rechnung des Anwaltes von Fuchsien in Sachen Wedekind gegen Farina (14.12.1868); 4-6-5-4.0009: Rechnung vom Gerichtsvollzieher Kehseli für Euler in Sachen Farina gegen Erben Raspen (22.7.1869); 4-6-5-4.0010: Rechnung von Gerichtsvollzieher Kehseli an Euler in Sachen Farina gegen Bremer (24.7.1869); 4-6-5-4.0011: Quittung, unterzeichnet von Wilhelm Schmitz. Er bestätigt das Geld aus Erbmasse Farina für seine minderjährige Tochter von Euler erhalten zu haben (23.7.1870); 4-6-5-4.0012: Quittung, Testamentsvollzieher Baetz bestätigt sein Honorar von Euler erhalten zu haben (3.3.1870); 4-6-5-4.0013: Bestätigung der Catharina Wedekind Geldbetrag aus der Erbmasse Farina erhalten zu haben (31.7.1870); 4-6-5-4.0014: Rechnung von Joseph Euler für die Erben Farina (1.10.1870).
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:54 MEZ