Klage der Frau Christian Reinhartz, geb. Ursula Brauns, früher Witwe Jürgen Grave ./. Konrad von der Wieck, später dessen Witwe und Tochter Gertrud. Der Beklagte hat als Bevollmächtigter der Klägerin in ihrer Sache gegen ihre Vormünder Ratsherr Johan Jodevelt, Herman Jonas und Johan Byhaves vollstreckt und Gelder erhoben, die er jetzt abliefern soll. Als Zeugen werden i. J. 1608 vernommen: 1. Johan Nettessem, Notar und Amtmann zu Kinderhaus, 36 J. alt; 2. Prokurator Wennemar Vienden, 36 J. alt; 3. Notar Johan Polgest, 50 J. alt.
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Klage der Frau Christian Reinhartz, geb. Ursula Brauns, früher Witwe Jürgen Grave ./. Konrad von der Wieck, später dessen Witwe und Tochter Gertrud. Der Beklagte hat als Bevollmächtigter der Klägerin in ihrer Sache gegen ihre Vormünder Ratsherr Johan Jodevelt, Herman Jonas und Johan Byhaves vollstreckt und Gelder erhoben, die er jetzt abliefern soll. Als Zeugen werden i. J. 1608 vernommen: 1. Johan Nettessem, Notar und Amtmann zu Kinderhaus, 36 J. alt; 2. Prokurator Wennemar Vienden, 36 J. alt; 3. Notar Johan Polgest, 50 J. alt.
B-C Civ, 1708
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1601-1700
1604 - 1610
Enthält: Erwähnt werden Gerichtsschreiber Melchior Hollinck; Notar Lambert thom Dale; Johan Schulte Brüning; Konrad Vette, Richter in der Neustadt Osnabrück; Dr. jur. Christian Schneider; Melchior von Laer.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:12 MEZ