Die Brüder Philipp und Wernher von Münzenberg und deren Frauen Gisela und Metthildis stellen dem Mainzer Stifte U. L. Fr. bei Gelegenheit des Verkaufs des Dorfes Griesheim an dasselbe in näher bezeichneter Weise als Bürgen den Johann von Schwalbach, Conrad von Sulzbach, Heinrich von Hattstein, Heinrich von Sprendlingen, Werner von Bericheim (Bergheim) und Conrad von Eltville Burgmannen zu Königstein, Haseler von Hofheim, Gozo von Wienheim (Weinheim) und Fridelib Schultheiß in Hainchen (de Indagine) (wohl Hain in der Dreieich; 2 verschiedene 'Indagine' auch bei Aschaffenburg (Obernau und Schweinheim)).
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Die Brüder Philipp und Wernher von Münzenberg und deren Frauen Gisela und Metthildis stellen dem Mainzer Stifte U. L. Fr. bei Gelegenheit des Verkaufs des Dorfes Griesheim an dasselbe in näher bezeichneter Weise als Bürgen den Johann von Schwalbach, Conrad von Sulzbach, Heinrich von Hattstein, Heinrich von Sprendlingen, Werner von Bericheim (Bergheim) und Conrad von Eltville Burgmannen zu Königstein, Haseler von Hofheim, Gozo von Wienheim (Weinheim) und Fridelib Schultheiß in Hainchen (de Indagine) (wohl Hain in der Dreieich; 2 verschiedene 'Indagine' auch bei Aschaffenburg (Obernau und Schweinheim)).
106, U 17
106 Kurmainz: Ämter Höchst und Hofheim
Kurmainz: Ämter Höchst und Hofheim >> 1 Urkunden >> 1035-1300
1275 Januar 9
Original, Pergament, 4 Siegel, das des Wernher ab, das der Gisela Fragment, das des Philipp beschädigt, das Siegel der Mechtild gut erhalten
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: A. et d. apud villam Prizheim 1275, v. id. jannarii
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:07 MESZ