Schiedsvertrag zwischen Abt Urban von Ochsenhausen und Abt Balthasar von Rot in Fortsetzung eines schon am 16. September 1605 zwischen Carl Brantz, Erbtruchsessischem Rat und Obervogt, als Vertreter Ochsenhausens und Christoph Schittenberger, Dr. u. j., Rechbergischem Rat und Obervogt, als Vertreter Rots besprochenen Vergleichs, der aber nicht zustande kam. Vertreter für Ochsenhausen ist wieder Carl Branz, für Rot Hieronymus Brandenburg, Dr. beider Rechte, Bürgermeister zu Biberach. Sie entscheiden und regeln die Frage des Viehtriebs zwischen Bonlanden und Binnrot, der Abgrenzung des Binnroter Hochholzes und des Bonlander Gehaus, des Grenzpfahls zwischen dem Trieb und Tratt beider Gemeinden an der dortigen Mühle, des Weiderechts um die Mühle von Binnrot, der Benutzung des Mühlwegs und den abwechselnden Gebrauch eines Wechselmahds zwischen beiden Gemeinden. Siegler: Die beiden Äbte, Carl Brantz, Hieronymus Brandenburg, die alle unterschreiben. 1608, Samstag nach St. Gallentag. Orig. Perg., 4 S. anh., davon 2 in Holzkapseln sehr gut erh. Das von Ochsenhausen beschädigt. Auf der Rückseite Nachtrag vom 27. Sept. 1616 über die Sperrung des Mühlwegs durch Hans Bumiller, Müller zu Binnrot. Beiliegend: Vertrag zwischen der Gemeinde zu Bonlanden und dem Pfarrer zu Schöllenaigen 1616, Papier.
Vollständigen Titel anzeigen
Schiedsvertrag zwischen Abt Urban von Ochsenhausen und Abt Balthasar von Rot in Fortsetzung eines schon am 16. September 1605 zwischen Carl Brantz, Erbtruchsessischem Rat und Obervogt, als Vertreter Ochsenhausens und Christoph Schittenberger, Dr. u. j., Rechbergischem Rat und Obervogt, als Vertreter Rots besprochenen Vergleichs, der aber nicht zustande kam. Vertreter für Ochsenhausen ist wieder Carl Branz, für Rot Hieronymus Brandenburg, Dr. beider Rechte, Bürgermeister zu Biberach. Sie entscheiden und regeln die Frage des Viehtriebs zwischen Bonlanden und Binnrot, der Abgrenzung des Binnroter Hochholzes und des Bonlander Gehaus, des Grenzpfahls zwischen dem Trieb und Tratt beider Gemeinden an der dortigen Mühle, des Weiderechts um die Mühle von Binnrot, der Benutzung des Mühlwegs und den abwechselnden Gebrauch eines Wechselmahds zwischen beiden Gemeinden. Siegler: Die beiden Äbte, Carl Brantz, Hieronymus Brandenburg, die alle unterschreiben. 1608, Samstag nach St. Gallentag. Orig. Perg., 4 S. anh., davon 2 in Holzkapseln sehr gut erh. Das von Ochsenhausen beschädigt. Auf der Rückseite Nachtrag vom 27. Sept. 1616 über die Sperrung des Mühlwegs durch Hans Bumiller, Müller zu Binnrot. Beiliegend: Vertrag zwischen der Gemeinde zu Bonlanden und dem Pfarrer zu Schöllenaigen 1616, Papier.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 U 566
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster
Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster >> Urkunden >> IV. Beziehungen zu geistlichen benachbarten Herrschaften >> 1. Verträge und Streitsachen mit benachbarten geistlichen Herrschaften
1608 Oktober 18
Urkunden
Brandenburger, Hieronymus; Dr. der Rechte, Bürgermeister, Biberach
Brantz (Branz), Karl, erbtruchsessischer Rat, Obervogt, Herrschaft Zeil
Bumiller, Hans, Binnrot
Ochsenhausen, Urban Mayer; Abt, 1575-1613
Rot an der Rot, Balthasar Held; Abt, (1591-1611)
Schittenberger, Christoph, Dr. beider Rechte, Rechbergischer Rat und Obervogt
Biberach an der Riß BC
Binnrot : Kirchdorf an der Iller BC; Mühle
Bonlanden : Berkheim BC
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Herrschaften vor 1803/1806-1810 (Tektonik)
- Bistümer, Stifte, Klöster und Pfarreien (Tektonik)
- Augustinerkloster Kreuzlingen - Restituierte Klöster (Tektonik)
- Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster (Bestand)
- Urkunden (Gliederung)
- IV. Beziehungen zu geistlichen benachbarten Herrschaften (Gliederung)
- 1. Verträge und Streitsachen mit benachbarten geistlichen Herrschaften (Gliederung)