Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz verkündet einen Schiedsspruch seines Hofgerichts im Streit zwischen Johann Datting einer- und Irmel, Witwe Peters von Mentzingen, andererseits. Johann hatte einige Güter als Unterpfand für eine Gülte von Peter erfolgreich eingeklagt, Irmel beansprucht diese Güter als ihr Wittum und Lehen der Grafen von Katzenelnbogen. Mit Mehrheitsentscheid gewährt das Hofgericht Irmel einen Aufschub, um ihren Wittumsanspruch zu belegen, und bestimmt, dass zu ihrem Wittum gehörige Güter von Johann nicht belangt werden dürfen. Beteiligte Richter und Räte des Pfalzgrafen sind Hans von Gemmingen zu Guttenberg, Hofrichter; Jakob von Reifenberg, Johanniterkomtur zu Heimbach; Gottfried von Neuhausen, Kustos zu Wimpfen im Tal; Martin von Helmstatt, Ritter; Peter Wacker, Doktor; Hans von Wallbrunn der Alte; Wendel von Remchingen; Dieter von Handschuhsheim; Hans von Helmstatt zu Grombach; Heinrich von Morschheim; Hans von Weingarten; Hans von Venningen zu Neidenstein; Konrad von Berlichingen und Meister Peter [vom Stein] von Kreuznach, Lizenziat.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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