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Mariannens Mutter
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Weimarische Zeitung, Nr. 60, 13.03.1883, S. 1: „Am Sonntag ging Paul Lindau’s neues Schauspiel: „Mariannens Mutter“, zum ersten Male über die Bühne. Spreche ich zunächst von dem technischen Aufbau, so ist von vornherein zu konstatiren, daß derselbe ein besserer, ungleich sorgfältiger als z. B. in „Ehrliche Arbeit“ ist; die Handlung ist nicht bedeutend, aber sie geht leidlich vorwärts. […] Was die Charaktere anbetrifft, so sind sie – mit Ausnahme des Geschwisterpaares – ziemlich blaß gezeichnet. […] Die Aufführung, an der die ersten Kräfte unserer Bühne betheiligt waren, darf in allen Rollen als eine mustergiltige bezeichnet werden. In erster Linie sind Fräulein Lüdt (Olga) und Herr Savits (W. Borossoff) zu nennen, die ihre Partien bis in das kleinste Detail hinein durchgearbeitet hatten. Frau Hettstedt (Mariannens Mutter), Fräulein Jennicke (Marianne), Herr Brock (Hartung), Fräulein Sorma, Fräulein Salingré, Herr Cabus, Herr Lehmann, sie alle verdienen Anerkennung in vollem Maße. Das Publikum sprach ihnen dieselbe wiederholt mit vollem Recht aus. Auch der Dichter ward am Schluß gerufen. Doch kann von einem Erfolge des Stückes nicht die Rede sein.“