Der Richter zu Bislich (Bislick) Herman Roifftassche und die Schöffen Godert ynghen Oesterholt, Derick Grijpe, Henrick then Wiell und Derick Lippman bekunden, dass Bernt to Helsichem und seine Ehefrau Hilgard im gehegten Gericht zu ihrem und ihrer Angehörigen Seelenheil dem Prior Arnt van den Haue und dem Konvent der Kartause bei Wesel ihre Kate, genannt to Berghen, mit Zubehör übergeben haben, nämlich: 1) 1 Stück Land "yn ghen Horsten" zwischen Johan Bennynchoffs Kindern, Rutger van Diepenbroick und dem Weg; 2) 1 Maltersaat im Berger Feld zwischen Rutgher Amelongh und Rutger van Lorewert; 3) 2 Xantener Mudsaet vor Cobberade zwischen Rutger van Lorewert, Rutgher Amelongh und dem Weg; 4) die Kate zwischen Goiswijn Stecken und Johan van der Empel, so wie Henrick Gesten und seine Ehefrau Mechtilt es nutzen und Mechtilt auf Lebenszeit es in Pacht hat für jährlich 11 Malter Gerste und 10 Hühner, mit der Auflage, dass die Kartäuser, sobald sie das Land in Gebrauch nehmen, jährlich dem Predigerkloster zu Kalkar 2 Malter Gerste, dem Schwesternkonvent zu Kalkar 2 Malter Gerste, dem Kloster Hagenbusch bei Xanten 1 Malter Gerste und 10 Hühner, dem Schwesternkonvent zu Xanten 2 Malter Gerste und den Regularissen zu Rheinberg (Berck) 2 Malter Gerste liefern zu ihrem Jahrgedächtnis; Kartäuser dürfen diese Rente abkaufen für 10 1/2 rheinische Gulden zu 24 kölnische Weißpfennige gerechnet je Malter Gerste und für 20 alte Flämische je Huhn, die die abkaufenden Konvente in Renten anlegen müssen. Die Auflasser leisten Währschaft. Siegelankündigung: Siegel des Richters und Schöffensiegel. Gegheuen...des neisten daiges na sunte Jheronimus daghe confessoris. deutsch