Herzog Heinrich [XVI.] von Bayern übergibt als Lehenherr den Zehnten, gelegen in der Pfarrei Reichlkofen, und die junge Degernau, gelegen auf dem Achrain, die vorher der Hopsuetzz zu Lehen hatte, dem Kloster [Nieder-]Viehbach zu freiem Eigen. Den Zehnten hatten die Priorin von Niederviehbach, Dorothea Klosner, und ihr Bruder Hans Klosner von den Brüdern Heinrich, Kaspar und Balthasar (Walthasar) Zehentner gekauft [s. Nr. 124] und zusammen mit der jungen Degernau dem Kloster zu einer ewigen Messe gestiftet.;. S: Herzog Heinrich [XVI.] von Bayern
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Herzog Heinrich [XVI.] von Bayern übergibt als Lehenherr den Zehnten, gelegen in der Pfarrei Reichlkofen, und die junge Degernau, gelegen auf dem Achrain, die vorher der Hopsuetzz zu Lehen hatte, dem Kloster [Nieder-]Viehbach zu freiem Eigen. Den Zehnten hatten die Priorin von Niederviehbach, Dorothea Klosner, und ihr Bruder Hans Klosner von den Brüdern Heinrich, Kaspar und Balthasar (Walthasar) Zehentner gekauft [s. Nr. 124] und zusammen mit der jungen Degernau dem Kloster zu einer ewigen Messe gestiftet.;. S: Herzog Heinrich [XVI.] von Bayern
Kloster Niederviehbach Urkunden, BayHStA, Kloster Niederviehbach Urkunden 127
D3
Kloster Niederviehbach Urkunden
Kloster Niederviehbach Urkunden >> Urkunden
1407 Oktober 26
Kloster Niederviehbach Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: S anhängend
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Literatur: RB 11, 422
Originaldatierung: ... 1407 an mitichen vor Symonis et Jude.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1407
Monat: 10
Tag: 26
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Literatur: RB 11, 422
Originaldatierung: ... 1407 an mitichen vor Symonis et Jude.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1407
Monat: 10
Tag: 26
Degernau (Wörth a.d.Isar, Lkr. Landshut)
Niederviehbach (Lkr. Dingolfing-Landau), Augustinereremitinnenkloster
Reichlkofen (Gde. Adlkofen, Lkr. Landshut), Pfarrei
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:42 MESZ
CC0 1.0 Universell