Bischof Anton Ignaz von Regensburg befiehlt allen Dekanen, Pfarrern und Ordensoberen, die von Papst Clemens XIV. in einem Breve vom 16. Mai 1772 (siehe Nr. 4568a) bekannt gegebenen und auf Bitten Kurfürst Maximilian III. Josephs eingeschränkte Anzahl der Feiertage für Bayern den Gläubigen auf drei hintereinander folgenden Sonntagen zu verkünden und die Gläubigen auf die Verpflichtung, diese Feiertage angemessen zu begehen, hinzuweisen. A=S
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Bischof Anton Ignaz von Regensburg befiehlt allen Dekanen, Pfarrern und Ordensoberen, die von Papst Clemens XIV. in einem Breve vom 16. Mai 1772 (siehe Nr. 4568a) bekannt gegebenen und auf Bitten Kurfürst Maximilian III. Josephs eingeschränkte Anzahl der Feiertage für Bayern den Gläubigen auf drei hintereinander folgenden Sonntagen zu verkünden und die Gläubigen auf die Verpflichtung, diese Feiertage angemessen zu begehen, hinzuweisen. A=S
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden, BayHStA, Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden 4570
KU Regensburg-St. Emmeram F. 304
Registratursignatur/AZ: Kasten 1, Schublade Nr. 10, Nr. 6
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden >> V. 1601-1800
1772 November 23
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Pap.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: mit Angabe L.S. (locus sigilli)
Überlieferung: Abdruck
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Regensburg
Originaldatierung: den 23ten wintermonaths 1772
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1772
Monat: 11
Tag: 23
Äußere Beschreibung: 41,5x52,5 cm; Druck
Überlieferung: Abdruck
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Regensburg
Originaldatierung: den 23ten wintermonaths 1772
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1772
Monat: 11
Tag: 23
Äußere Beschreibung: 41,5x52,5 cm; Druck
Fugger: Anton Ignaz von, Bischof von Regensburg
Clemens XIV., Papst
Bayern: Maximilian III. Joseph, Herzog/Kurfürst von
Regensburg (krfr.St.), Bistum/Hochstift: Bischöfe \ Anton Ignaz Graf von Fugger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:36 MESZ
CC0 1.0 Universell