2/16 [fol. 183f.]: 1632 Juli 18 (Senatsprotokoll)
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UAT 2/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XVI
Enthält: Anwesend: Rektor Besold Osiander, Pregizer, Harpprecht, Magirus, Neuffer, Rümmelin, Simon, Plachetius, Cellarius, Schäffer. [UAT 2/16, Bl. 183]; 1.) Verordnung des Salomon Frisch zum Kurator für den "Alten"Plieninger und des Dr. Johann Jakob Frisch und des Dr. Johann Georg Schorer zu Kuratoren für die Kinder. Festsetzung der Inventation und Teilung (Anm. 1) [UAT 2/16, Bl. 183]; 2.) Festsetzung des Termins für die Hillerische und Walchische Pflegschaft (Anm. 2) [UAT 2/16, Bl. 183]; 3.) Beschluss wegen der Pfarrei Botnang: in Archiv und Registratur solle nach etwaigen Akten gesucht werden. [UAT 2/16, Bl. 183]; 4.) Gesuch der Inspektoren des Crusianischen Stipendiums um eine Interzession nach Esslingen wegen Geldangelegenheiten. Fortsetzung der Sitzung am 18.Juli: [UAT 2/16, Bl. 183']; 5.) Verordnung von Herrn Cellarius und Syndicus zur Teilnahme an der "Meier-Sache" in Kusterdingen. [UAT 2/16, Bl. 183']; 6.) Ausfertigung eines Testimoniums für den Vater des verst. Studiosus Dannenritter(?) wegen des Stipendiums. [UAT 2/16, Bl. 183']; 7.) Haltung eines Dragonerpferds in der Meierei zu Wolfenhausen. [UAT 2/16, Bl. 183']; 8.) Übersendung der Schuldzettel des ertrunkenen [Michael] Rehm (Anm. 3) an Bürgermeister und Rat zu Ulm. [UAT 2/16, Bl. 183']; Anm. 1: Vgl. UAT 2/16,174. Anm. 2: Vgl. UAT 2/16,171. Anm. 3: Michael Rehm: vgl. UAT 2/16,176f.
Akte
Acta Senatus, Bd. XVI
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:41 MEZ
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