Nebenrezess zwischen dem durch den Administrator des Hochmeistertums etc., Ludwig Anton von Pfalz-Neuburg vertretenen Deutschen Orden und Fürst Albrecht Ernst zu Oettingen über die Braustatt des Ordens zu Pfefflingen, demnach soll Oettingen den dort abgenommenen Schild zurückstellen, der Betrieb von Brauerei, Brenneri und Fremdenbeherbergung ungehindert bleiben und von den Deutschordenswirten zu Pfefflingen und Möttingen das selbe Maß und der gleiche Biersatz gebraucht werden, wie von dem oettingischen Wirt. - Vertreter des Deutschen Ordens sind Friedrich von der Aßeburg, Lic. Georg Christoph Thomaß und Lic. Johann Jacob Zech, für Oettingen: Carl Ludwig v. Wildenstein, der den Herrn v. Gaißmar vertritt, und Johann Elias Keßler. - Siegel und Unterschriften: Vertreter der Herrschaften.
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Nebenrezess zwischen dem durch den Administrator des Hochmeistertums etc., Ludwig Anton von Pfalz-Neuburg vertretenen Deutschen Orden und Fürst Albrecht Ernst zu Oettingen über die Braustatt des Ordens zu Pfefflingen, demnach soll Oettingen den dort abgenommenen Schild zurückstellen, der Betrieb von Brauerei, Brenneri und Fremdenbeherbergung ungehindert bleiben und von den Deutschordenswirten zu Pfefflingen und Möttingen das selbe Maß und der gleiche Biersatz gebraucht werden, wie von dem oettingischen Wirt. - Vertreter des Deutschen Ordens sind Friedrich von der Aßeburg, Lic. Georg Christoph Thomaß und Lic. Johann Jacob Zech, für Oettingen: Carl Ludwig v. Wildenstein, der den Herrn v. Gaißmar vertritt, und Johann Elias Keßler. - Siegel und Unterschriften: Vertreter der Herrschaften.
Ritterorden, Urkunden 5763/a
Bem.: 2. Aus der Württemberg. Extradition von 1909 Verz. I Nr. 19.
Zusatzklassifikation: Vertragsbrief
Ritterorden, Urkunden
Ritterorden, Urkunden >> Ritterorden, Urkunden >> 18. Vogtei Oettingen
1696 Dezember 31
Papier
Urkunden
ger
Unternummer: a
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: 1. Ausf., Papier, mit 5 Petschaftssiegeln. - 2. Gleichzeitige Abschrift, Papier, notariell beglaubigt und gesiegelt von Frantz Simon Molitor, Mergentheim 1696 Januar 24. Blattzahl: 4
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: 1. Ausf., Papier, mit 5 Petschaftssiegeln. - 2. Gleichzeitige Abschrift, Papier, notariell beglaubigt und gesiegelt von Frantz Simon Molitor, Mergentheim 1696 Januar 24. Blattzahl: 4
Oettingen, Albrecht Ernst v.
Pfalz-Neuburg, Ludwig Anton v.
Asseburg, Friedrich v. der
Thomas, Georg Christoph
Zeck, Johann Jakob
Wildenstein, Karl Ludwig v.
Geismaer, N. v.
Kessler, Johann Elias
Molitor, Franz Simon
Pfäfflingen (Gde. Nördlingen, Lkr. Donau-Ries)
Oettingen i. Bay. (Lkr. Donau-Ries), Grafschaft
Möttingen (Lkr. Donau-Ries)
Bad Mergentheim (Lkr. Main-Tauber-Kreis, Baden-Württemberg), Ausstellungsort
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:53 MESZ
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