Sozialistischer Deutscher Studentenbund (SDS) und andere linksradikale Hochschulgruppen
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, EA 2/303 Bü 810
2406-71/70-83
305/3
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, EA 2/303 Innenministerium, Abteilung III: Landespolizeipräsidium
Innenministerium, Abteilung III: Landespolizeipräsidium >> 2. Polizeirecht >> 2.15 Verfassungsschutz >> 2.15.11 Einzelne politische Verbände und Vereinigungen, N - S
1971
Enthält: Vorbereitungen in Baden-Württemberg für den Sternmarsch und die zentrale Vietnamdemonstration am 14. Jan. 1973 in Bonn; Berichte über linksradikale Hochschulgruppen an der Universität Ulm, über den Sozialistischen Heidelberger Studentenbund (SHS), über die Kommunistische Hochschulgruppe (Neues Rotes Forum) an der Universität Heidelberg; Stellungnahmen politischer Hochschulgruppen zum Problem der Gewalt und zur Baader-Meinhoff-Gruppe; Bildung eines "Solidaritätskomitees Richard Epple" in Tübingen; Gründung der "Aktionsgemeinschaft gegen Polizeiterror" in Freiburg; Eindringen von Personen in die Psychatrische Universitätsklinik in Heidelberg am 14. Febr. 1972; zunehmende Radikalisierung an der Universität Konstanz; Angriffe des Südwestdeutschen Referendarverbandes gegen den Verfassungsschutz; Ermittlungsverfahren gegen das ehemalige Sozialistische Patienten-Kollektiv in Heidelberg; linksradikale Einflussnahme auf das Fachhochschulgesetz und das Statusgesetz der Pädagogischen Hochschule
Darin: Kommunistische Hochschulzeitung, April, Juni 1971; Neues Rotes Forum, Juni 1971; Rote Blätter Extra - Organ des MSB Spartakus, Nov. 1972; Juristen-Info, hrsg. von der Fachschaft Jura Heidelberg, Juni 1971; Kleinkrieg gegen Patienten - Dokumentation zu Verfolgung des Sozialistischen Patienten-Kollektivs Heidelberg, hrsg. vom Sozialistischen Heidelberger Studentenbund (SHS) 1972; Dokumentation zur Verfolgung des Sozialistischen Patientenkollektivs Heidelberg, hrsg. von der Fachschaft und Basisgruppe Medizin Gießen, Teil 1 und 2, hrsg. vom Arbeitskreis Wirtschaftspolitik, April, Mai 1971
Darin: Kommunistische Hochschulzeitung, April, Juni 1971; Neues Rotes Forum, Juni 1971; Rote Blätter Extra - Organ des MSB Spartakus, Nov. 1972; Juristen-Info, hrsg. von der Fachschaft Jura Heidelberg, Juni 1971; Kleinkrieg gegen Patienten - Dokumentation zu Verfolgung des Sozialistischen Patienten-Kollektivs Heidelberg, hrsg. vom Sozialistischen Heidelberger Studentenbund (SHS) 1972; Dokumentation zur Verfolgung des Sozialistischen Patientenkollektivs Heidelberg, hrsg. von der Fachschaft und Basisgruppe Medizin Gießen, Teil 1 und 2, hrsg. vom Arbeitskreis Wirtschaftspolitik, April, Mai 1971
1 Bü, 4 cm
Archivale
Bonn BN; Demonstration
Freiburg im Breisgau FR; Universität
Gießen GI; Fachschaft und Basisgruppe Medizin
Heidelberg HD; Universität
Konstanz KN; Universität
Ulm UL; Universität
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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- 2.15 Verfassungsschutz (Gliederung)
- 2.15.11 Einzelne politische Verbände und Vereinigungen, N - S (Gliederung)