Ebf. Daniel (Brendel von Homburg) von Mainz bekundet, dass nachdem Graf Philipp von Rieneck als letzter des Stammes Rieneck gestorben und die Graf- und Herrschaft Rieneck mit allen Gerechtigkeiten, Pertinenzien und der Mannschaft an ihn und das Erzstift Mainz als Eigentumsherren desselben gefallen war, er auf Bitten des Thomas Ulner von Dieburg, auch für seine Vettern, die Gebr. Philipp und Hartmann Ulner von Dieburg, diesem die Lehen Western, Schöllkrippen, Großkahl und Kleinkahl auf der Kahl mit allen Rechten - nach Ausweisung der Lehensbriefe und wie die Ulner sie von der Grafschaft Rieneck innehatten - unter Vorbehalt seiner (des A.), seiner Nachfolger, des Erzstifts, seiner Mannen und Rechte anderer zu einem Mannlehen verliehen und dieser den Lehnseid geleistet habe.

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