A Rep. 003-02 Magistrat der Stadt Berlin, Wohlfahrtsdeputation / Landeswohlfahrts- und Jugendamt (Bestand)
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A Rep. 003-02
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> A Bestände vor 1945 >> A 2 Magistrat der Stadt Berlin >> A 2.3 Magistrat der Stadt Berlin 1809-1945
(1881, 1912 -) 1925 - 1945 (1951)
Vorwort: A Rep. 003-02 - Magistrat der Stadt Berlin, Wohlfahrtsdeputation/Landeswohlfahrts- und Jugendamt
1. Behördengeschichte
Die nach der Bildung der neuen Stadtgemeinde Berlin 1920 entstandene Wohlfahrtsdeputation setzte sich aus 5 Magistratsmitgliedern, 16 Stadtverordneten und 10 Bürgerdeputierten zusammen. Zur Erledigung der Geschäfte wurde ein Zentralwohlfahrtsamt und für jeden Verwaltungsbezirk ein Bezirks-Wohlfahrts- und -Jugendamt gebildet, dem die örtliche Durchführung der Aufgaben oblag.
Mit der neuen Satzung für die Wohlfahrtspflege vom 20. Juli 1925 wurden die Wohlfahrtsdeputation und die Deputation für die Jugendwohlfahrt zur zentralen Wohlfahrtsdeputation verschmolzen, als deren Geschäftsstelle nun das Landeswohlfahrts- und Jugendamt fungierte. -> Nr. 126/25 Teil VII vom 20.07.1925
Anweisung der Stadt Berlin für die Ausführung der Fürsorgerziehung (Dienstblatt Teil VII Nr. 42 vom 22.02.1926)
Teil VII Nr. 45/1927 Grundsätze für die Führung der Amtsvormundschaft vom 24.03.1927.-
Nr. 20 vom 20.02.1928 Teil VII: Unterbringungsgebiete für städtische Pflegekinder
Nr. 222 Grundsätze der Stadt Berlin für die Wochenfürsorge Teil VII 27.02.1928
Nr. 26 Grundsätze für die gesundheitlichen Aufgaben der Säuglings- und Kleinkinderfürsorgestellen in Berlin 02.03.1928.
Nr. 37 Reichsfürsorgestatistik vom 14.03.1928
Nr. 38 Bekämpfung von geschlechtskrankheiten (von Minderbemittelten) 15.03.1928
Nr. 112 Grundsätze für die verschickung von Kindern und Jugendlichen in Erholungsfürsorge 19.09.1928 (mit Verzeichnis der der zugelassenen Erholungsheime)
Nr. 68 Richtlinien für die Familienfürsorge 03.06.1929
Nr. 39 Neue Bezeichnung des Arbeitshauses Rummelsburg 29.01.1930 (jetzt Arbeitsanstalt Rummelsburg)
Nr. 291 Grundsätze für die Unterbringung hilfsbedürftiger Minderjähriger in Heimen 29.10.1930 (auch Verzeichnis der Heime (freie Wohlfahrts- und private Heime für Pflegekinder und hilfsbedürftige Minderjährige, private Fürsorgerziehungsheime, Heime für Psychopathen, Heime für Schwachsinnige, Private Lehrlingsheime)
Nr. 314 Unterbringung Obdachloser 25.11.1930
Nr. 329 Grundsätze für die Zusammensetzung und Tätigkeit der Berliner Wohlfahrts- und Jugendkommissionen (Geschäftsanwiesung) vom 25.06.1930
Nr. 265 Karteiordnung für die Bezirks-Fürsorgekartei 14.09.1931
Nr. 251 Fürsorge der Stadt für obdachlose, wandernde Jugendliche 12.07.1933 (Schließung des Jugendwandererheims Charlottenburg am 15.07.1933 und Eröffnung der zentralen Jugendwohlfahrtsstelle für die Jugend im städtischen Obdach, Fröbelstraße; auch Ende der Arbeit der Wohlfahrtsstell im Polizeipräsidium, aber Verbleib des Jugendheims des Landesjugendamt im Polizeipräsidium)
Nr. 411 Wohlfahrtsärztliche Versorgung der Hilfsbedürftigen 27.10.1933
Nach der Auflösung der Wohlfahrtsdeputation stand seit 1934 das Landeswohlfahrts- und Jugendamt als zentrale Fachverwaltung der vom Oberbürgermeister geleiteten Hauptverwaltung unter der Leitung eines Stadtrates und bearbeitete folgende Sachgebiete: I. Allgemeine Angelegenheiten, II. Allgemeine Fürsorge, III. Kriegsopferfürsorge, IV. Jugendwohlfahrtspflege.
Die Akten erhielt das Stadtarchiv 1953 von der Abteilung Gesundheitswesen.
Weitere Akten wurde aus dem Bestand Personalbüro des Magistrats herausgeslöst und dort zugeordnet, weil es sich hier nicht um Personalakten sondern um Fürsorgeakten weiblicher Fürsorgezöglinge handelt.
2. Bestandsgeschichte
Der Bestand umfasst 148 Akten (4,00 lfm) mit der LAufzeit (1881, 1912 -) 1925 - 1945 (1951). Er enthält Akten zu den Schwerpunkten:
Berichte.- Soziale Gerichtshilfe.- Jugendgerichtshilfe.- Vormundschaftssachen.- Schulspeisung.- Fürsorge.
Er ist benutzbar über Datenbank, Findbuch.
Zahlreiche Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs.
3. Korrespondierende Bestände
A Rep. 001-02 Generalbüro des Magistrat von Berlin
Nr. 24 - Beschäftigung Erwerbsloser und Erwerbsbeschränkter 1922-1923
Enth.: Entwürfe über die Einführung von Notstandsarbeiten und Zwangsarbeit für Erwerbslose und Obdachlose.
Nr. 368-373 - Deputation für allgemeine Wohlfahrt
Bd. 1 1921-1923 Nr. 368
Bd. 2 1923-1924 Nr. 369
Bd. 3 1923-1932 Nr. 370
Bd. 4 1924-1930 Nr. 371
Bd. 5 1932-1933 Nr. 372
Bd. 6 1932-1936 Nr. 373
Diese Akten betreffen v.a. Angelegenheiten der Wohlfahrtsdeputation.
Nr. 3080 - Einschränkungen in der öffentlichen und privaten Wohlfahrtspflege 1922-1923
Nr. 3081 - Wohlfahrtsangelegenheiten der Stadt Berlin 1926-1929
Nr. 3082 - Wohlfahrtsangelegenheiten der Stadt Berlin 1923-1924, Enth. u.a.: Übernahme des Vorsitzes im Ehrenausschuss der Internationalen Arbeiterhilfe.
4. Literatur- und Quellenverzeichnis
- Spiewok, Karl Eduard: Aus der Arbeit des Landes-Wohlfahrts- und Jugendamts der Reichshauptstadt Berlin in den ersten vier Jahren nationalsozialistischer Regierung 1933-1936. - Selbstverl. (1937) Signatur: 10080
- Stiebens, Heinz Jürgen: Die Wohlfahrtspolizei in Vergangenheit und Gegenwart, Klutke (1935) Signatur: Soz 3103
- Korach, Alfred: Die Neuregelung der wohlfahrtsärztlichen Versorgung in Berlin , (1932) Signatur: Zs 451(6)
- Muthesius,: Reformbedürftigkeit der Wohlfahrtspflege (1932) Signatur: Soz 746
-Wohlfahrtspflege in den Brandenburgischen Provinzialanstalten , Eckhardt & Pesch (1931) Signatur: 01044
- Armenspeiseanstalt - Geschäftsbericht für die Jahre 1800-1930. - Selbstverl. (1930) Signatur: 05227
- Schneider, Karl: Berliner Wohlfahrtspflege , (1929) Signatur: Zs 451(1929)
- Unsere Wohlfahrtseinrichtungen , (1927) Signatur: Soz 97
- Die Wohlfahrtseinrichtungen in der Stadtgemeinde Berlin , ein Auskunfts- und Handbuch. - Vahlen Verl. (1927) Signatur: Soz 1232(6)
- Die Wohlfahrtseinrichtungen in der Stadtgemeinde Berlin (Graubuch) , ein Auskunfts- und Handbuch. - Vahlen (1927) Signatur: 09428
- Hertlein, Hans: Neue Industriebauten des Siemenskonzerns , Fabrik- und Verwaltungsgebäude, Wohlfahrtsanlagen. - Wasmuth (1927) Signatur: 01014
- Hoffmann, Ludwig: Ludwig Hoffmann's Wohlfahrtsbauten der Stadt Berlin , Wasmuth (1927) Signatur: 00193
- Zweite Reichskonferenz des Hauptausschusses, der Bezirks-, Kreis- und Ortsausschüsse für Arbeiterwohlfahrt am 12.09.1924 in Hannover... , Konferenz des Hauptausschusses und der Bezirksvertreter am 04.01.1925 in Berlin. - Buchdr. (1925) Signatur: M 19 Wohlfahrtspflege 1887-1928. -
- Die Wohlfahrtspflege im Deutschen Reiche , ein Verzeichnis von Reichs-, Landes- und lokalen Zentralstellen der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege. - Verl. für Wirtschaft und Verkehr (1925) Signatur: 04923
- Die Wohlfahrtseinrichtungen in der Stadtgemeinde Berlin , ein Auskunfts- und Handbuch. - Archiv für Wohlfahrtspflege (1921/22) Signatur: 09427
- Verhandlungen über die Wirksamkeit des Fürsorgeerziehungsgesetzes Konferenz der Centralstelle für Jugendfürsorge in Berlin am 15. und 16. Juni 1906, Berlin 1906 Signatur: Soz 1041
- 2. Tätigkeitsbericht Januar 1923 bis März 1925 Jugendamt der Stadt Berlin. - Herbig (1925) Signatur: 04035
Berlin, 2012 / 2023 Kerstin Bötticher
1. Behördengeschichte
Die nach der Bildung der neuen Stadtgemeinde Berlin 1920 entstandene Wohlfahrtsdeputation setzte sich aus 5 Magistratsmitgliedern, 16 Stadtverordneten und 10 Bürgerdeputierten zusammen. Zur Erledigung der Geschäfte wurde ein Zentralwohlfahrtsamt und für jeden Verwaltungsbezirk ein Bezirks-Wohlfahrts- und -Jugendamt gebildet, dem die örtliche Durchführung der Aufgaben oblag.
Mit der neuen Satzung für die Wohlfahrtspflege vom 20. Juli 1925 wurden die Wohlfahrtsdeputation und die Deputation für die Jugendwohlfahrt zur zentralen Wohlfahrtsdeputation verschmolzen, als deren Geschäftsstelle nun das Landeswohlfahrts- und Jugendamt fungierte. -> Nr. 126/25 Teil VII vom 20.07.1925
Anweisung der Stadt Berlin für die Ausführung der Fürsorgerziehung (Dienstblatt Teil VII Nr. 42 vom 22.02.1926)
Teil VII Nr. 45/1927 Grundsätze für die Führung der Amtsvormundschaft vom 24.03.1927.-
Nr. 20 vom 20.02.1928 Teil VII: Unterbringungsgebiete für städtische Pflegekinder
Nr. 222 Grundsätze der Stadt Berlin für die Wochenfürsorge Teil VII 27.02.1928
Nr. 26 Grundsätze für die gesundheitlichen Aufgaben der Säuglings- und Kleinkinderfürsorgestellen in Berlin 02.03.1928.
Nr. 37 Reichsfürsorgestatistik vom 14.03.1928
Nr. 38 Bekämpfung von geschlechtskrankheiten (von Minderbemittelten) 15.03.1928
Nr. 112 Grundsätze für die verschickung von Kindern und Jugendlichen in Erholungsfürsorge 19.09.1928 (mit Verzeichnis der der zugelassenen Erholungsheime)
Nr. 68 Richtlinien für die Familienfürsorge 03.06.1929
Nr. 39 Neue Bezeichnung des Arbeitshauses Rummelsburg 29.01.1930 (jetzt Arbeitsanstalt Rummelsburg)
Nr. 291 Grundsätze für die Unterbringung hilfsbedürftiger Minderjähriger in Heimen 29.10.1930 (auch Verzeichnis der Heime (freie Wohlfahrts- und private Heime für Pflegekinder und hilfsbedürftige Minderjährige, private Fürsorgerziehungsheime, Heime für Psychopathen, Heime für Schwachsinnige, Private Lehrlingsheime)
Nr. 314 Unterbringung Obdachloser 25.11.1930
Nr. 329 Grundsätze für die Zusammensetzung und Tätigkeit der Berliner Wohlfahrts- und Jugendkommissionen (Geschäftsanwiesung) vom 25.06.1930
Nr. 265 Karteiordnung für die Bezirks-Fürsorgekartei 14.09.1931
Nr. 251 Fürsorge der Stadt für obdachlose, wandernde Jugendliche 12.07.1933 (Schließung des Jugendwandererheims Charlottenburg am 15.07.1933 und Eröffnung der zentralen Jugendwohlfahrtsstelle für die Jugend im städtischen Obdach, Fröbelstraße; auch Ende der Arbeit der Wohlfahrtsstell im Polizeipräsidium, aber Verbleib des Jugendheims des Landesjugendamt im Polizeipräsidium)
Nr. 411 Wohlfahrtsärztliche Versorgung der Hilfsbedürftigen 27.10.1933
Nach der Auflösung der Wohlfahrtsdeputation stand seit 1934 das Landeswohlfahrts- und Jugendamt als zentrale Fachverwaltung der vom Oberbürgermeister geleiteten Hauptverwaltung unter der Leitung eines Stadtrates und bearbeitete folgende Sachgebiete: I. Allgemeine Angelegenheiten, II. Allgemeine Fürsorge, III. Kriegsopferfürsorge, IV. Jugendwohlfahrtspflege.
Die Akten erhielt das Stadtarchiv 1953 von der Abteilung Gesundheitswesen.
Weitere Akten wurde aus dem Bestand Personalbüro des Magistrats herausgeslöst und dort zugeordnet, weil es sich hier nicht um Personalakten sondern um Fürsorgeakten weiblicher Fürsorgezöglinge handelt.
2. Bestandsgeschichte
Der Bestand umfasst 148 Akten (4,00 lfm) mit der LAufzeit (1881, 1912 -) 1925 - 1945 (1951). Er enthält Akten zu den Schwerpunkten:
Berichte.- Soziale Gerichtshilfe.- Jugendgerichtshilfe.- Vormundschaftssachen.- Schulspeisung.- Fürsorge.
Er ist benutzbar über Datenbank, Findbuch.
Zahlreiche Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs.
3. Korrespondierende Bestände
A Rep. 001-02 Generalbüro des Magistrat von Berlin
Nr. 24 - Beschäftigung Erwerbsloser und Erwerbsbeschränkter 1922-1923
Enth.: Entwürfe über die Einführung von Notstandsarbeiten und Zwangsarbeit für Erwerbslose und Obdachlose.
Nr. 368-373 - Deputation für allgemeine Wohlfahrt
Bd. 1 1921-1923 Nr. 368
Bd. 2 1923-1924 Nr. 369
Bd. 3 1923-1932 Nr. 370
Bd. 4 1924-1930 Nr. 371
Bd. 5 1932-1933 Nr. 372
Bd. 6 1932-1936 Nr. 373
Diese Akten betreffen v.a. Angelegenheiten der Wohlfahrtsdeputation.
Nr. 3080 - Einschränkungen in der öffentlichen und privaten Wohlfahrtspflege 1922-1923
Nr. 3081 - Wohlfahrtsangelegenheiten der Stadt Berlin 1926-1929
Nr. 3082 - Wohlfahrtsangelegenheiten der Stadt Berlin 1923-1924, Enth. u.a.: Übernahme des Vorsitzes im Ehrenausschuss der Internationalen Arbeiterhilfe.
4. Literatur- und Quellenverzeichnis
- Spiewok, Karl Eduard: Aus der Arbeit des Landes-Wohlfahrts- und Jugendamts der Reichshauptstadt Berlin in den ersten vier Jahren nationalsozialistischer Regierung 1933-1936. - Selbstverl. (1937) Signatur: 10080
- Stiebens, Heinz Jürgen: Die Wohlfahrtspolizei in Vergangenheit und Gegenwart, Klutke (1935) Signatur: Soz 3103
- Korach, Alfred: Die Neuregelung der wohlfahrtsärztlichen Versorgung in Berlin , (1932) Signatur: Zs 451(6)
- Muthesius,: Reformbedürftigkeit der Wohlfahrtspflege (1932) Signatur: Soz 746
-Wohlfahrtspflege in den Brandenburgischen Provinzialanstalten , Eckhardt & Pesch (1931) Signatur: 01044
- Armenspeiseanstalt - Geschäftsbericht für die Jahre 1800-1930. - Selbstverl. (1930) Signatur: 05227
- Schneider, Karl: Berliner Wohlfahrtspflege , (1929) Signatur: Zs 451(1929)
- Unsere Wohlfahrtseinrichtungen , (1927) Signatur: Soz 97
- Die Wohlfahrtseinrichtungen in der Stadtgemeinde Berlin , ein Auskunfts- und Handbuch. - Vahlen Verl. (1927) Signatur: Soz 1232(6)
- Die Wohlfahrtseinrichtungen in der Stadtgemeinde Berlin (Graubuch) , ein Auskunfts- und Handbuch. - Vahlen (1927) Signatur: 09428
- Hertlein, Hans: Neue Industriebauten des Siemenskonzerns , Fabrik- und Verwaltungsgebäude, Wohlfahrtsanlagen. - Wasmuth (1927) Signatur: 01014
- Hoffmann, Ludwig: Ludwig Hoffmann's Wohlfahrtsbauten der Stadt Berlin , Wasmuth (1927) Signatur: 00193
- Zweite Reichskonferenz des Hauptausschusses, der Bezirks-, Kreis- und Ortsausschüsse für Arbeiterwohlfahrt am 12.09.1924 in Hannover... , Konferenz des Hauptausschusses und der Bezirksvertreter am 04.01.1925 in Berlin. - Buchdr. (1925) Signatur: M 19 Wohlfahrtspflege 1887-1928. -
- Die Wohlfahrtspflege im Deutschen Reiche , ein Verzeichnis von Reichs-, Landes- und lokalen Zentralstellen der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege. - Verl. für Wirtschaft und Verkehr (1925) Signatur: 04923
- Die Wohlfahrtseinrichtungen in der Stadtgemeinde Berlin , ein Auskunfts- und Handbuch. - Archiv für Wohlfahrtspflege (1921/22) Signatur: 09427
- Verhandlungen über die Wirksamkeit des Fürsorgeerziehungsgesetzes Konferenz der Centralstelle für Jugendfürsorge in Berlin am 15. und 16. Juni 1906, Berlin 1906 Signatur: Soz 1041
- 2. Tätigkeitsbericht Januar 1923 bis März 1925 Jugendamt der Stadt Berlin. - Herbig (1925) Signatur: 04035
Berlin, 2012 / 2023 Kerstin Bötticher
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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22.08.2025, 11:21 MESZ