NL Lederer, Moritz (Bestand)
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MARCHIVUM (Archivtektonik) >> NL - Nachlässe
1888-1981
Die Bemühungen des Stadtarchivs Mannheim um den Nachlaß Moritz Lederers begannen schon, als dessen Tod in seiner Geburtsstadt Mannheim bekannt geworden war. Frau Lore Himmelsbach konnte sich zum damaligen Zeitpunkt allerdings nicht dazu verstehen, die in ihrem Besitz befindliche schriftliche Hinterlassenschaft ihres geschiedenen Mannes abzugeben. Ausgehend von den Bemühungen Manfred Boschs um die Erforschung der Biographie Moritz Lederers wurde die Übernahme durch den Leiter des Stadtarchivs Herrn Dr. Schadt bei der Tochter Moritz Lederers, der damals in England lebenden Mrs. Ursula Piper in die Wege geleitet.
Der Bestand wurde in den Monaten April bis Juli 1999 vom Unterzeichner unter Anleitung von Frau Barbara Becker geordnet und verzeichnet. Die Verzeichnung erfolgte parallel zur Publikation über Moritz Lederer, die das Stadtarchiv als Nr. 13 der Reihe ‘Kleine Schriften’ herausgab. Dort wird auch als Ergänzug zu einer biographischen Studie von Manfred Bosch in einer Bestandsübersicht eine Wertung und Beschreibung des Nachlasses vorgenommen.
Mannheim, im Dezember 1999
gez. Hans-Joachim Hirsch
Literatur:
Manfred Bosch - Vom Bürgerschreck zum Theatervisionär: Moritz Lederer - europäischer Grenzgänger aus Mannheim.
Mannheim 1999, Verlagsbüro v. Brandt
Provenienz: Bei der Durchsicht der Dokumente bestätigte sich die Vermutung, daß sie sowohl aus der Hinterlassenschaft von Moritz Lederer als auch seiner zeitweiligen Ehefrau Lotte, geb. Hafner, wiederverh. Himmelsbacher stammten. Die gemischte Provenienz wurde in verschiedenen Details sichtbar. Augenfällig belegt wird sie durch einen Brief Moritz Lederers vom 18.11.1944, der sich gleich zweimal im Nachlaß befindet. Der Brief war mit Durchschlag geschrieben und gemischt (je 1 Originalseite + 1 Durchschlag) verschickt worden; ein Exemplar fand sich unter den Korrespondenzen, das zweite in einem der beiden Briefkonvolute, die von unbekannter Hand vorsortiert wurden. Um dieser gemischten Provenienz Rechnung zu tragen, wurde die gesamte Korrespondenz in der Verzeichnung an das Ende des Bestands gestellt und die Briefe des Schauspielers Max Grünberg an Lore Lederer, die über Mandfred Bosch am 1.10.1999 an das Stadtarchiv kamen, dieser Korrespondenz zugeordnet.
Der Bestand wurde in den Monaten April bis Juli 1999 vom Unterzeichner unter Anleitung von Frau Barbara Becker geordnet und verzeichnet. Die Verzeichnung erfolgte parallel zur Publikation über Moritz Lederer, die das Stadtarchiv als Nr. 13 der Reihe ‘Kleine Schriften’ herausgab. Dort wird auch als Ergänzug zu einer biographischen Studie von Manfred Bosch in einer Bestandsübersicht eine Wertung und Beschreibung des Nachlasses vorgenommen.
Mannheim, im Dezember 1999
gez. Hans-Joachim Hirsch
Literatur:
Manfred Bosch - Vom Bürgerschreck zum Theatervisionär: Moritz Lederer - europäischer Grenzgänger aus Mannheim.
Mannheim 1999, Verlagsbüro v. Brandt
Provenienz: Bei der Durchsicht der Dokumente bestätigte sich die Vermutung, daß sie sowohl aus der Hinterlassenschaft von Moritz Lederer als auch seiner zeitweiligen Ehefrau Lotte, geb. Hafner, wiederverh. Himmelsbacher stammten. Die gemischte Provenienz wurde in verschiedenen Details sichtbar. Augenfällig belegt wird sie durch einen Brief Moritz Lederers vom 18.11.1944, der sich gleich zweimal im Nachlaß befindet. Der Brief war mit Durchschlag geschrieben und gemischt (je 1 Originalseite + 1 Durchschlag) verschickt worden; ein Exemplar fand sich unter den Korrespondenzen, das zweite in einem der beiden Briefkonvolute, die von unbekannter Hand vorsortiert wurden. Um dieser gemischten Provenienz Rechnung zu tragen, wurde die gesamte Korrespondenz in der Verzeichnung an das Ende des Bestands gestellt und die Briefe des Schauspielers Max Grünberg an Lore Lederer, die über Mandfred Bosch am 1.10.1999 an das Stadtarchiv kamen, dieser Korrespondenz zugeordnet.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechteinformation beim Datenlieferanten zu klären.
02.04.2025, 10:34 MESZ