Unterhalt und Verwertung der Gebäude und Gründe des Klosters Hohenwart
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Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen, BayHStA, Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen 4167
KL Fasz. 291 Nr. 19
Zusatzklassifikation: Hohenwart (Lkr. Pfaffenhofen): Benediktinerinnenkloster
Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen
Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen >> 3. Spezialakten zu einzelnen Klöstern in Altbayern (Provinzen Bayern, Neuburg und Oberpfalz) >> 3.51. Hohenwart (Benediktinerinnen) >> 3.51.1. Klosterseparat / Landesdirektion (1802-1808) >> 3.51.1.3. Realitäten und Mobilien
1803 April 23 - 1808 Mai 30
Enthält:
Beschreibung der Gründe (Nr. 1); Wasserversorgung des Klosterbergs mit einem Wasserwerk (Nr. 2); Vorschlag zur Errichtung eines Zentralklosters (Nr. 2); Versteigerung von Gebäuden (Nr. 2) und Gründen (Nr. 2, 7, 8); Reparatur des eingestürzten Dachstuhls des Bauhofstalls (Nr. 3); Kaufgebot der Hohenwarter Bierbrauer für das Klosterbrauhaus (Nr. 4); Verkauf des Brauhauses und eines Teils der sog. "Winterabtei" an den Wirt Johann Fleischmann von Deimhausen (Nr. 5); Kaufgebot des Schrobenhausener Landgerichtsboten Joseph Schnitter für den dortigen Zehntstadel (Nr. 6); Bitte von Äbtissin und Konvent um Belassung des Klostergartens (Nr. 9); Zahlungsunfähigkeit des Käufers Johann Ott von Hohenwart nach einem Diebstahl (Nr. 10); Verkauf des "Hühnerhauses" und des "Fischhäusls" an den Tuchmacher Franz Riß von Tirschenreuth (Nr. 11); abgelehnte Einverleibung der unverkauften Gebäude in die Brandassekuranz (Nr. 12); Unterhalt der vom Markt Hohenwart zur Klosterkirche hinaufführenden Stiege (Nr. 13); Verkauf des Klosterrichterhauses an den Bäcker Joseph Müller von Hohenwart (Nr. 14); Bitte der Äbtissin um Belassung der Ringmauer um das Kloster (Nr. 15); Reparatur eines Abwasserkanals (Nr. 16); Regulierung des Bodenzinses auf den Entschädigungsgründen (Nr. 17); Bitte der Nonnen um Einbau eines Küchenherds und eines Ofens (Nr. 18); Bitte des Loderers Christian Wagner von Hohenwart um Überlassung eines öden Grundes (Nr. 19); Bitte des Anton Widmann, Einödbauer von Harreß, um Belassung der zu seinem Hof gehörigen Gründe (Nr. 20)
Darin:
Plan des Dachstuhls des Bauhofstalls (Nr. 3)
Die Nummern sind mit Rotstift meist auf dem ersten Produkt eines jeden Vorgangs vermerkt. Das zugehörige Aktenverzeichnis fehlt.
Der Plan des Brauhauses (zu Nr. 5) wurde entnommen und trägt jetzt die Signatur Plansammlung 20901.
236 Bl.
Beschreibung der Gründe (Nr. 1); Wasserversorgung des Klosterbergs mit einem Wasserwerk (Nr. 2); Vorschlag zur Errichtung eines Zentralklosters (Nr. 2); Versteigerung von Gebäuden (Nr. 2) und Gründen (Nr. 2, 7, 8); Reparatur des eingestürzten Dachstuhls des Bauhofstalls (Nr. 3); Kaufgebot der Hohenwarter Bierbrauer für das Klosterbrauhaus (Nr. 4); Verkauf des Brauhauses und eines Teils der sog. "Winterabtei" an den Wirt Johann Fleischmann von Deimhausen (Nr. 5); Kaufgebot des Schrobenhausener Landgerichtsboten Joseph Schnitter für den dortigen Zehntstadel (Nr. 6); Bitte von Äbtissin und Konvent um Belassung des Klostergartens (Nr. 9); Zahlungsunfähigkeit des Käufers Johann Ott von Hohenwart nach einem Diebstahl (Nr. 10); Verkauf des "Hühnerhauses" und des "Fischhäusls" an den Tuchmacher Franz Riß von Tirschenreuth (Nr. 11); abgelehnte Einverleibung der unverkauften Gebäude in die Brandassekuranz (Nr. 12); Unterhalt der vom Markt Hohenwart zur Klosterkirche hinaufführenden Stiege (Nr. 13); Verkauf des Klosterrichterhauses an den Bäcker Joseph Müller von Hohenwart (Nr. 14); Bitte der Äbtissin um Belassung der Ringmauer um das Kloster (Nr. 15); Reparatur eines Abwasserkanals (Nr. 16); Regulierung des Bodenzinses auf den Entschädigungsgründen (Nr. 17); Bitte der Nonnen um Einbau eines Küchenherds und eines Ofens (Nr. 18); Bitte des Loderers Christian Wagner von Hohenwart um Überlassung eines öden Grundes (Nr. 19); Bitte des Anton Widmann, Einödbauer von Harreß, um Belassung der zu seinem Hof gehörigen Gründe (Nr. 20)
Darin:
Plan des Dachstuhls des Bauhofstalls (Nr. 3)
Die Nummern sind mit Rotstift meist auf dem ersten Produkt eines jeden Vorgangs vermerkt. Das zugehörige Aktenverzeichnis fehlt.
Der Plan des Brauhauses (zu Nr. 5) wurde entnommen und trägt jetzt die Signatur Plansammlung 20901.
236 Bl.
Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen
Amtsbücher / Akten
Medium: A = Analoges Archivalie
Fleischmann: Johann, Wirt in Deimhausen, Besitzer d. Klosterbrauhauses in Hohenwart
Hundhammer: Maria Amalia, Äbtissin d. Kl. Hohenwart
Müller: Joseph, Bäcker in Hohenwart
Ott: Johann, Hohenwart
Riß: Franz, Tuchmacher von Tirschenreuth
Schnitter: Joseph, Landgerichtsbote in Schrobenhausen
Wagner: Christian, Loderer am Klosterberg (Mkt. Hohenwart)
Widmann: Anton, Einödbauer in Harreß
Hohenwart (Lkr. Pfaffenhofen a. d. Ilm): Bierbrauer
Hohenwart (Lkr. Pfaffenhofen a. d. Ilm), Kloster: Bauhof (Ökonomie)
Hohenwart (Lkr. Pfaffenhofen a. d. Ilm), Kloster: Brauhaus
Hohenwart (Lkr. Pfaffenhofen a. d. Ilm), Kloster: Garten
Hohenwart (Lkr. Pfaffenhofen a. d. Ilm), Kloster: Gebäude
Hohenwart (Lkr. Pfaffenhofen a. d. Ilm), Kloster: Gründe
Hohenwart (Lkr. Pfaffenhofen a. d. Ilm), Kloster: Kirche
Hohenwart (Lkr. Pfaffenhofen a. d. Ilm), Kloster: Richterhaus
Hohenwart (Lkr. Pfaffenhofen a. d. Ilm), Kloster: Wasserwerk
Schrobenhausen (Lkr. Neuburg-Schrobenhausen): Zehntstadel d. Kl. Hohenwart
Brandassekuranz
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
13.04.2026, 00:33 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Bayerischen Hauptstaatsarchivs (Tektonik)
- 1 Abteilung I: Ältere Bestände (Tektonik)
- 1.2 Kurbayern (Tektonik)
- Landesdirektion (Tektonik)
- Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen (Bestand)
- 3. Spezialakten zu einzelnen Klöstern in Altbayern (Provinzen Bayern, Neuburg und Oberpfalz) (Gliederung)
- 3.51. Hohenwart (Benediktinerinnen) (Gliederung)
- 3.51.1. Klosterseparat / Landesdirektion (1802-1808) (Gliederung)
- 3.51.1.3. Realitäten und Mobilien (Gliederung)