Gespräch mit Max Menachem Uscher
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 30/008 A140062/104
Nr. 33
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 30/008 Audiovisuelle Medien des Gedenkstättenverbundes Gäu-Neckar-Alb e.V.
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Juli 2003
Gespräch von Ulrich Heinold, Redakteur, mit Max Menachem Uscher (geboren 26.06.1909 in Ujazd, Mazowieckie, Polen - † 22.01.2004 in Zürich), Sohn von David Uszerowicz und Cylke Uszerowicz Sztayman, über:
0:00:00 - 0:33:57
Anekdote über Eheanbahnung durch Gott. Kennenlernen seiner Ehefrau Sylvia Uscher (geboren 11.07.1913 in Baisingen - † 23.06.1985 in Zürich, geborene Wolf), Tochter von Siegfried Wolf und Selma Wolf Rosenheimer, die zeitweise in Pforzheim zur Schule ging. 1934 Heirat. Koschere Küche. Leben nach dem Tod seiner Ehefrau. Krankheit seiner Ehefrau. Erzählungen seiner Ehefrau über ihre Kindheit/Jugendzeit in Baisingen, insbesondere über Resi Schwarz (geboren 09.01.1911 in Baisingen - † 1992 Shavei Zion), "die hatte ein geschliffenes Maul". Selbstversorgung. Italienische Haushälterin und koscheres Essen. Regelmäßige Synagogen-Besuche.
0:33:57 - 0:35:15
Liest die Stelle über die Erschaffung der Welt aus der Tora in hebräischer Sprache vor.
0:35:15 - 0:43:45
Jüdischer Friedhof: Steinauflegen auf dem Grabstein. Empfehlung, die jüdischen Friedhöfe und Synagogen in Baisingen und Rexingen zu besuchen. Einhaltung der jüdischen Gesetze.
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Anekdote über Eheanbahnung durch Gott. Kennenlernen seiner Ehefrau Sylvia Uscher (geboren 11.07.1913 in Baisingen - † 23.06.1985 in Zürich, geborene Wolf), Tochter von Siegfried Wolf und Selma Wolf Rosenheimer, die zeitweise in Pforzheim zur Schule ging. 1934 Heirat. Koschere Küche. Leben nach dem Tod seiner Ehefrau. Krankheit seiner Ehefrau. Erzählungen seiner Ehefrau über ihre Kindheit/Jugendzeit in Baisingen, insbesondere über Resi Schwarz (geboren 09.01.1911 in Baisingen - † 1992 Shavei Zion), "die hatte ein geschliffenes Maul". Selbstversorgung. Italienische Haushälterin und koscheres Essen. Regelmäßige Synagogen-Besuche.
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Liest die Stelle über die Erschaffung der Welt aus der Tora in hebräischer Sprache vor.
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Jüdischer Friedhof: Steinauflegen auf dem Grabstein. Empfehlung, die jüdischen Friedhöfe und Synagogen in Baisingen und Rexingen zu besuchen. Einhaltung der jüdischen Gesetze.
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Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Träger- und Förderverein Ehemalige Synagoge Rexingen
Zur Nutzung der audiovisuellen Unterlagen bitte in Verbindungsetzen mit: Träger- und Förderverein Ehemalige Synagoge Rexingen e.V., Heinz Högerle, verlagsbuero@t-online.de, Tel. 07451-620689
Heinold, Ulrich; Redakteur
Schwarz, Resi; 1911-1992
Uscher, Max Menachem; 1909-2004
Uscher, Sylvia; 1913-1985
Baisingen : Rottenburg am Neckar TÜ; Juden
Rexingen : Horb am Neckar FDS; Juden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
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