41. Fla-Raketenbrigade (Bestand)
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BArch DVL 6-5
call number: DVL 6-5
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Deutsche Demokratische Republik mit sowjetischer Besatzungszone (1945-1990) >> Verteidigung >> Ministerium für Nationale Verteidigung und Nationale Volksarmee >> Nationale Volksarmee >> Luftstreitkräfte/Luftverteidigung
1962-1988
Geschichte des Bestandsbildners: Die 41. Fla-Raketenbrigade (41. FRBr.) ist hervorgegangen aus dem am 1. Oktober 1959 aufgestellten Flakregiment 16. Dieses wurde am 2. Mai 1963 zum Fla-Raketenregiment 16 (erster Fla-Raketentruppenteil der Nationalen Volksarmee (NVA)) umfunktioniert.
Mit dem Befehl Nr. 208/84 (DVL 5/119803, Bl. 351) des Kommandeurs der 1. Luftverteidigungsdivision vom 12. Dezember 1984 wurde die Formierung der 41. Fla-Raketenbrigade auf der Basis des Fla-Raketeregiments 16 befohlen. Der Standort war Ladeburg bei Bernau. Grundlage dafür waren die Befehle Nr. 74/84 und 76/84 des Ministers für Nationale Verteidigung, mit denen die 41. Fla-Raketenbrigade mit Wirkung vom 1. November 1984 aufgestellt werden sollte.
Darüber hinaus wurden folgende Einheiten aufgestellt und dem Kommandeur der 41. Fla-Raketenbrigade unterstellt:
Funktechnische Abteilung 4101 Standort: Ladeburg
Fla-Raketenabteilung 4131 Standort: Schönermark
Fla-Raketenabteilung 4132 Standort: Fehrbellin
Fla-Raketenabteilung 4133 Standort: Zachow
Fla-Raketenabteilung 4134 Standort: Fürstenwalde
Die Aufstellung des Truppenteils und seiner Einheiten war bis zum 25. November 1985 abzuschließen und sollte in drei Etappen erfolgen.
Die Einheiten dieser Brigade waren im Umkreis von Berlin stationiert. Sie waren mit allen in der NVA vorhandenen Waffensystemen der Typen "Dwina" (SA-75), "Wolchow" (S-75), Newa (S-125) und "Wega" (S-200WÄ) ausgerüstet. Die Technische Abteilung dieser Brigade war in Bochow/Potsdam stationiert.
Inhaltliche Charakterisierung: Aufbau und Entwicklung dieser Einheit ist nicht sehr umfangreich, jedoch aussagekräftig in der Aktenüberlieferung vorhanden. Neben Planungsdokumenten und Auswerteberichte über die Ausbildungsjahre, sind vor allem die Befehle und Anordnungen des Kommandeurs von 1977 bis 1988 und die Chroniken von 1962 bis 1985 überliefert.
Erschließungszustand: Kartei; über Datenbank recherchierbar
Vorarchivische Ordnung: Die Aktenordnung erfolgte bereits beim Registraturbildner auf der Grundlage des Einheitsaktenplans K 01/3/001, der für alle Dienststellen der NVA verbindlich war. Die Akten wurden über das Verwaltungsarchiv der Luftstreitkräfte/Luftverteidigung an das Militärarchiv in Potsdam übergeben. Von dort gelangten sie in das Bundesarchiv-Militärarchiv Freiburg. Der Bestand ist erst teilweise erschlossen. Die Akten tragen z. T. noch die Potsdam-Signaturen VA-02/... bzw. die Signaturen des Verwaltungsarchivs VA-0s-... (AZN).
Zitierweise: BArch DVL 6-5/...
Mit dem Befehl Nr. 208/84 (DVL 5/119803, Bl. 351) des Kommandeurs der 1. Luftverteidigungsdivision vom 12. Dezember 1984 wurde die Formierung der 41. Fla-Raketenbrigade auf der Basis des Fla-Raketeregiments 16 befohlen. Der Standort war Ladeburg bei Bernau. Grundlage dafür waren die Befehle Nr. 74/84 und 76/84 des Ministers für Nationale Verteidigung, mit denen die 41. Fla-Raketenbrigade mit Wirkung vom 1. November 1984 aufgestellt werden sollte.
Darüber hinaus wurden folgende Einheiten aufgestellt und dem Kommandeur der 41. Fla-Raketenbrigade unterstellt:
Funktechnische Abteilung 4101 Standort: Ladeburg
Fla-Raketenabteilung 4131 Standort: Schönermark
Fla-Raketenabteilung 4132 Standort: Fehrbellin
Fla-Raketenabteilung 4133 Standort: Zachow
Fla-Raketenabteilung 4134 Standort: Fürstenwalde
Die Aufstellung des Truppenteils und seiner Einheiten war bis zum 25. November 1985 abzuschließen und sollte in drei Etappen erfolgen.
Die Einheiten dieser Brigade waren im Umkreis von Berlin stationiert. Sie waren mit allen in der NVA vorhandenen Waffensystemen der Typen "Dwina" (SA-75), "Wolchow" (S-75), Newa (S-125) und "Wega" (S-200WÄ) ausgerüstet. Die Technische Abteilung dieser Brigade war in Bochow/Potsdam stationiert.
Inhaltliche Charakterisierung: Aufbau und Entwicklung dieser Einheit ist nicht sehr umfangreich, jedoch aussagekräftig in der Aktenüberlieferung vorhanden. Neben Planungsdokumenten und Auswerteberichte über die Ausbildungsjahre, sind vor allem die Befehle und Anordnungen des Kommandeurs von 1977 bis 1988 und die Chroniken von 1962 bis 1985 überliefert.
Erschließungszustand: Kartei; über Datenbank recherchierbar
Vorarchivische Ordnung: Die Aktenordnung erfolgte bereits beim Registraturbildner auf der Grundlage des Einheitsaktenplans K 01/3/001, der für alle Dienststellen der NVA verbindlich war. Die Akten wurden über das Verwaltungsarchiv der Luftstreitkräfte/Luftverteidigung an das Militärarchiv in Potsdam übergeben. Von dort gelangten sie in das Bundesarchiv-Militärarchiv Freiburg. Der Bestand ist erst teilweise erschlossen. Die Akten tragen z. T. noch die Potsdam-Signaturen VA-02/... bzw. die Signaturen des Verwaltungsarchivs VA-0s-... (AZN).
Zitierweise: BArch DVL 6-5/...
41. Fla-Raketenbrigade (41. FRBr), 1962-1988
39 Aufbewahrungseinheiten; 0,0 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Literatur: Wilfried Kopenhagen: Die andere Deutsche Luftwaffe, Stuttgart 1994.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ
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