Beziehungen des Amtes Trittau zu Sachsen-Lauenburg
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LASH, Abt. 8.1 Nr. 816
Abt. 8.1 Schleswig-Holstein-Gottorfische (Großfürstliche) Behörden 1720-1773: Geheimes Regierungs-Conseil zu Kiel 1720-1773
Abt. 8.1 Schleswig-Holstein-Gottorfische (Großfürstliche) Behörden 1720-1773: Geheimes Regierungs-Conseil zu Kiel 1720-1773 >> 24 Ämter Reinbek und Trittau >> 24.1 Publica und Generalia
1743-1765
Enthält: Requisition des Amtes Schwarzenbek um Sistierung einiger Untertanen des Amtes Trittau wegen angeblicher Holzdieberei 1743. von der Regierung zu Ratzeburg verlangte rezipoke Sistierung der holzbrüchfälligen Untertanen der Ämter Trittau, Reinbek und Schwarzenbek 1746. von dem Amtmann zu Schwarzenbek verweigerte Setzung eines Wasser-Passes für den Müller zu Grande 1757. Grenzirrung zwischen den Ämtrn Trittau und Steinhorst bei Linau 1757. Subsidialschreiben der Stadt Mölln um Arretierung und Auslieferung des Schneiders Färber 1758. zu Grande verübte Straftaten einiger Eingesessener des Dorfs Kasseburg, Amts Schwarzenbek 1758. von Eingesessenen des Dorfes Koberg verübte gewaltsame Entführung eines von dort nach Hohenfelde, Amts Trittau, wegen der Webung entwichenen Knechts Johann Rein 1758. vom Amt Schwarzenbek verlangte Auslieferung der zu Lütjensee von dem Hegereuter Haverknet arretierten Wilddiebe Franz Niemeyer und David Sager sowie deren Verdacht der Teilnahme an der Entleibung des Förstes Möller zu Rothekbek sowie der schweren Verwundung des Feldjägers Hagen 1759. gewaltsame Aushebung zum Rekruten und Fortführung nach Ratzeburg zweier Söhne des Hufners Jochim Löding zu Eichede und eines Sohnes des Halbhufners Peter Griem zu Grönwohld in den Dörfern Sandesneben bzw. Linau 1761. Transport der vom Amt Steinhorst wegen Dieberei zur Zuchthausstrafe in Celle verurteilten Delinquentin Anna Elisabeth Eckholt und ihres Stiefsohnes durch Trittauer Amtsgebiet 1764. appobierter Entwurf zur Vollmacht für die Forstbediensten in den Ämtern Trittau und Schwarzenbek zur Nachforschung des entwendeten Holzes 1765
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:56 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Schleswig-Holstein (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- Schleswig-Holstein insgesamt bis 1867 (Tektonik)
- Abt. 8 Schleswig-Holstein-Gottorfische (Großfürstliche) Behörden 1720-1773 (Tektonik)
- Abt. 8.1 Geheimes Regierungs-Conseil zu Kiel 1720-1773 (Bestand)
- 24 Ämter Reinbek und Trittau (Gliederung)
- 24.1 Publica und Generalia (Gliederung)