Verschiedene Kirchen- und Schulangelegenheiten, Bd. 21
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10747 Kreishauptmannschaft Dresden, Nr. 2401 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
Registratursignatur: 34; Rep. 2
10747 Kreishauptmannschaft Dresden
10747 Kreishauptmannschaft Dresden >> 11 Kirchen- und Schulsachen, Religionssachen >> 11.01 Allgemeine Angelegenheiten
1852 - 1854
Enthält u. a.: Untersuchung der Ursachen der mangelhaften Schulbildung von Rekruten (Bl. 1-30, 132-145).- Einladung zur Teilnahme an den Prüfungen durch die jüdischen Gemeindeschule, Dresden (Bl. 42-43, 158).- Nachweis der Berechtigung zum Erteilen von Elementarunterricht des Hauslehrers Gottwerth Emil Constantin Schmidt, aus Serba (Sachsen-Altenburg) (Bl. 44-51).- Nachforschungen zum Ort des Ablebens der Johanna Sibylla Vitzthum von Eckstädt, geb. von Köttwitz 1701 (Bl. 56-69).- Verbot der Errichtung einer Erziehungsanstalt/Heilanstalt für geistig behinderte bzw. gehörlese Kinder in Niederlößnitz durch Dr. Herz (Bl. 70-74).- Erörterung über die Qualifikation des Hugo Löser, der aus dem Privat(lehrer?)seminar des Kantor Dittrich, Mildenau entlassen wurde (Bl. 75-87).- Mitteilung über die Entlassung des Kollaborators an der Kirchschule zu Reichenau Carl Gottlieb Schöne, ehemals Hilfslehrer an der Schule zu Oberfriedersdorf wegen der Zeugung eines außerehelichen Kindes (Bl. 96-97).- Erörterung über die Verhältnisse der psychisch kranken Emilie Auguste Stolze (Stoltze) anlässlich einer Eingabe von ihr (Bl. 98-106, 152-153).- Verhinderung der Anstellung des Kandidaten der Theologie Moritz Ludwig Wendt, Spremberg wegen des Verdachts "eines früher gepflogenen unsittlichen Umganges mit dem weiblichen Geschlecht" (Bl. 107-108).- Abgelehntes Gesuch um Unterstützung für Bekleidung bedürftiger Kinder in Altenberg (Bl. 116-118).- Mitteilung über die Entlassung des Schullehrers Johann Carl Lehmann, Grüngräbchen wegen seines Lebenswandels (Bl. 119).- Widerspruch des Gottlieb Adam Klotzsche, Rödern für ihm abverlangte Gebühren bei seinem Widerspruch gegen seine Eintragung als Vater in das Kirchenbuch für das Kind der Amalie Auguste Füssel (Bl. 120-128).- Unterstützung für die Bekleidung hilfsbedürftiger Kinder in Frauenstein (Bl. 129-131).- Beaufsichtigung des ehemaligen Rektors zu Jöhstadt und Kandidaten der Theologie Heinrich David Krumbein, derzeit Dresden (Bl. 146-151, 147, 171-178).- Abgelehntes Anstellungsgesuch des Lehrers Carl Friedrich August Ahrens, Berlin, da sich der Bedarf mit Landeskindern decken lasse (Bl. 159-163).- Sondergenehmigung für Carl August Pietsch, Putzkau, als Hilfslehrer arbeiten zu dürfen, obwohl er die Kandidatenprüfung noch nicht abgelegt hat (Bl. 165-168).- Wiederzubilligung der Anstellungsfähigkeit für den Lehrer Bromberger, Großhennersdorf und seine Bewerbung um die neugegründete Schulstelle Oberlößnitz (Bl. 169-470).
Kreisdirektion Dresden
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:01 MEZ
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