1.) Ein freier Burgsitz zu Melsungen [Stadt, Schwalm-Eder-Kr.] bei der steinernen Kapelle, wie ihn der verstorbene Heinrich von Lauberbach innehat...
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Urk. 14, 2037
A I u, von Berlepsch sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Berlepsch, Nr. 5
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe B >> Be >> Berlepsch, von >> 1700-1739
1737 August 06
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Ein freier Burgsitz zu Melsungen [Stadt, Schwalm-Eder-Kr.] bei der steinernen Kapelle, wie ihn der verstorbene Heinrich von Lauberbach innehatte; 2.) ein freies Haus in der Stadt Kassel in der Neustadt, gelegen zwischen den Häusern von Konrad (Reynbolt) und Johann Semmel; 3.) die Freiheit einer Schäferei auf dem Hof der 1486 Belehnten zu Crumbach [Ortsteil der Gem. Lohfelden, Lkr. Kassel] und die Freiheit desselben Hofes zu Crumbach, ausgenommen die Folge; 4.) eine Mühle zu Zwehren [heute Niederzwehren, Stadtteil von Kassel], genannt die Speckmühle; 5.) zehn Viertel Frucht, halb Korn halb Hafer, von einem Hof zu Zwehren, den ehemals der verstorbene Stephan von Schartenberg zu Lehen getragen hatte; 6.) eine Wiese zu Harleshausen [Stadtteil von Kassel]; 7.) eine Wiese bei Heckershausen [Ortsteil der Gem. Ahnatal, Lkr. Kassel] und Rothenditmold [Stadtteil von Kassel]; 8.) eine Wiese, genannt die neue Wiese, in dem Feld zwischen Kassel und Crumbach bei dem Bruch; 9.) drei Mark Geld zu Spangenberg [Stadt, Schwalm-Eder-Kr.]; 10.) ein freies Gut zu Ermschwerd [Stadtteil von Witzenhausen, Werra-Meißner-Kr.], das ehemals den Tuppenbein gehört hatte; 11.) ein freier Hof und ein freies Vorwerk zu Crumbach, genannt der Große Hof, mit Äckern, Wiesen und Zubehör; 12.) einzelne Zinsen von Häusern und Gärten zu Crumbach; 13.) drei weitere Güter zu Crumbach, die dem Landgrafen von Hessen dienstpflichtig sind; 14.) ein Stück Wiese im Bruch zwischen Kassel und Crumbach; 15.) ein Baumgarten vor dem Zwehrentor zu Kassel, den ehemals der verstorbene Magister Dietrich von Uffeln innehatte; 16.) zehn Acker Land bei der Lehmkuhle vor Kassel, die an die Stücke angrenzen, die ehemals (Kersten Yke) innehatte; 17.) ein freies Gut mit der Ziegelhütte und ihrem Zubehör zu Ochshausen [Ortsteil der Gem. Lohfelden, Lkr. Kassel]; 18.) ein Gut zu Vollmarshausen [Ortsteil der Gem. Lohfelden, Lkr. Kassel]; 19.) vier Hufen Land im Feld zu Hohenkirchen [Ortsteil der Gem. Espenau, Lkr. Kassel]; 20.) jährliche Einkünfte von zwölf Gulden auf dem Rathaus zu Zierenberg [Stadt, Lkr. Kassel]. Alle Lehen werden als Mann- und Burglehen vergeben. Vorbesitzer der Lehen waren ehemals der verstorbene Heinrich von Lauberbach und danach dessen Sohn Johann gewesen, von dem sie 1486 heimgefallen waren.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Heinrich Wilhelm Bröske
Vermerke (Urkunde): Siegler: Heinrich Wilhelm Bröske
Belehnte/r: Thomas Christian von Berlepsch, Generalleutnant und Gouverneur zu Kassel, Sohn des verstorbenen Christian Günther von Berlepsch, Christoph Mordian von Berlepsch, Sohn des verstorbenen Johann Otto von Berlepsch, Kaspar Friedrich und Johann Ludwig von Berlepsch, Söhne des verstorbenen Eitel von Berlepsch, Erich Volkmar von Berlepsch, Sohn des verstorbenen Hans Ernst von Berlepsch, und weitere namentlich genannte Personen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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