8/8 [Nr. 17]: Generalreskript zum Kalenderprivileg für Müller, Rösslin und Cotta
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(Neusch. Nr. 16)
UAT 8/ Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II)
Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II) >> 4. Calendersachen (1651-1817) >> Calendersachen
1715
Enthält: Bl. 35-36: Druck: Herzog Eberhard Ludwig, Generalreskript an die Beamten im Land, St. 16.7.1715: Die Buchdrucker Bernh. Mich. Müller und Christian Gottlieb Rösslin in St. und Buchhändler Joh. Georg Cotta (III.) in Tübingen erhalten auf 15 Jahre das Privilegium, alle Wand-, Kupfer-, Schreib-, Sack- u. a. Kalender allein zu drucken, drucken zu lassen und zu verkaufen. Einfuhr fremder Kalender ist verboten bei Strafe von 20 fl. für Buchbinder, 10 fl. für andere Contravenienten. Wer curiöse femde Kalender will, muss sich an die Privilegierten wenden. Vgl. Lohrer, S. 27.
Akte
UAT 8/8 Nr. 10-17: Herzogliches Privileg zum Druck und Verkauf von Kalendern für Bernhard Michael Müller, Ratsverwandter und Buchdrucker, Christian Gottlieb Rößlin, Hof- und Kanzlei-Buchdrucker, beide in Stuttgart, und Johann Georg Cotta, Universitätsverwandter und Buchführer.
Calendersachen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:42 MEZ
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